Einfach nur glücklich: Internetstar und Hertha-Stürmer <b>Nader El-Jindaoui (26) durfte nun erstmals unter Trainer Sandro Schwarz mit den Profis trainieren.&nbsp;</b>
Einfach nur glücklich: Internetstar und Hertha-Stürmer Nader El-Jindaoui (26) durfte nun erstmals unter Trainer Sandro Schwarz mit den Profis trainieren.  Imago/Matthias Koch

Davon hat er nach seinem Wechsel zu Hertha BSC geträumt, dafür ackert er Tag für Tag auf dem Nebenplatz. Nun scheint Nader El-Jindaoui (26) seinem Traum vom Fußballprofi ein ganzes Stück näher gekommen zu sein. Denn Herthas Cheftrainer Sandro Schwarz berief den Stürmer, der eigentlich bei der U23 in der Regionalliga auf die Kommandos von Trainer Ante Covic hört, erstmals zu den Profis auf den Schenckendorffplatz.

So schnell kann es gehen. Nach seinem Wechsel im Sommer vom Berliner AK zu Herthas U23 machte El-Jindaoui keinen Hehl daraus, was sein Ziel ist: Profi bei Hertha BSC werden.

Plötzlich mittendrin: Nader El-Jindaoui (M.), eigentlich bei der U23 zu Hause, durfte am Freitag erstmals mit den Profis von Hertha BSC trainieren.&nbsp;
Imago/Matthias Koch
Plötzlich mittendrin: Nader El-Jindaoui (M.), eigentlich bei der U23 zu Hause, durfte am Freitag erstmals mit den Profis von Hertha BSC trainieren. 

El-Jindaoui nach seiner Vertragsunterschrift: „Ich war schon öfters abgeschrieben. Aber jetzt stehe ich hier und habe eine realistische Chance. Sie mag klein sein, aber sie ist da. Ich träume davon, eines Tages im Olympiastadion zu spielen.“

Hertha BSC: Nader El-Jindaoui darf sich beweisen

Allerdings war der Berliner, der sagenhafte 1,7 Millionen Follower bei Instagram und damit mehr als sechsmal so viele Abonnenten wie Hertha hat, davon bisher ein ganzes Stück entfernt. Zuletzt spielte El-Jindaoui aber bei der U23 stark auf, erzielte beim 3:0-Sieg gegen Lichtenberg 47 einen Doppelpack. 

Jetzt, eine Woche später und zwei Tage nach seinem 26. Geburtstag, folgte die Belohnung und die Berufung zu den Profis während der WM-Pause. El-Jindaouis Hertha-Aufstieg hat allerdings auch noch andere Gründe: Cheftrainer Schwarz muss während der WM auf einige Spieler verzichten. Weil auch viele Nachwuchsspieler fehlen, die sonst regelmäßig den Profikader auffüllen, durfte El-Jindaoui nun erstmals bei den Profis mitmischen. 

Hertha: El-Jindaoui als Selke-Ersatz

Damit nicht genug: Weil Stürmer Davie Selke noch eine Erkältung plagt, reist El-Jindaoui mit den Profis zum Wörthersee-Cup nach Österreich, wo Hertha Testspiele gegen Drittligist TSV 1860 München (Sonnabend, 16 Uhr) und am Sonntag entweder gegen Ösi-Erstligist SK Austria oder gegen Ösi-Zweitligist Grazer AK absolviert. 

Und wer weiß, trumpft El-Jindaoui in Österreich auf, könnte sein Profitraum in der Rückrunde doch noch wahr werden ...

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