So heftig rauchte es bei Herthas Heimspiel gegen den FC Bayern im Olympiastadion.
So heftig rauchte es bei Herthas Heimspiel gegen den FC Bayern im Olympiastadion. imago images/Eibner

Es war der Aufreger selbst unter Herthas Fans beim 2:3 gegen den FC Bayern im November. 20 Nebeltöpfe wurden in der Ostkurve gezündet. Das Olympiastadion war eingeräuchert vom blauen Qualm, der dazu auch noch stechend in der Nase und in den Auge war. Die Dosierung war einfach zu stark. Jetzt gibt es die Quittung vom DFB. Hertha muss 33.000 Euro Strafe für die unerlaubte Pyro-Show zahlen. 

In der Summe sind auch die Rauchtöpfe und bengalischen Feuer beim Auswärtsspiel in Bremen im Oktober enthalten. Das DFB-Sportgericht war dabei sogar noch gnädig. Denn Hertha darf 10.900 Euro der Geldstrafe für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Mit dieser Möglichkeit kommt der Verband den Klubs entgegen. Doch die Grundsatz-Diskussion bleibt: Wird irgendwann ein kontrolliertes Abbrennen von Feuerwerk erlaubt und nicht mehr bestraft? Herthas Präsident Kay Bernstein setzt sich für eine Lockerung ein. 

Präsident Kay Bernstein will Pyro-Kompromiss

Herthas Präsident Kay Bernstein ist der Boss der Fan-Herzen.
Herthas Präsident Kay Bernstein ist der Boss der Fan-Herzen. imago Images/Kirchner-Media

„Ich bin dafür, einen Teil der Kurve zum Pyro-Bereich zu machen, in dem Bengalos geregelt abgebrannt und direkt gelöscht werden können“, sagt Bernstein jüngst. Und ergänzte nachdrücklich: „Alles, was andere Menschen gefährden könnte, jegliche Form der Gewalt, kann ich nicht akzeptieren.“ 

Bis zu einer Legalisierung ist es aber noch ein langer Weg. Bis dahin muss Hertha immer wieder Zusatzausgaben als Strafe blechen. Und das ist gar nicht gut für die klamme Vereinskasse.

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