Suat Serdar (v.) und Vladimir Darida kämpfen bei Hertha um den Stammplatz im Mittelfeld. Foto: Imago Images/Räppold/Koch

Neuer Trainer, neues System, neuer Konkurrenzkampf! Vor Herthas Heimspiel gegen Bielefeld (Sonnabend, 15.30 Uhr) hat Coach Tayfun Korkut das heißeste Duell im Mittelfeld entfacht: Vladimir Darida (31) oder Suat Serdar (24), wer darf gegen Arminia spielen?

Korkut hat sich erstmal auf eine Doppelspitze mit Ishak Belfodil und Stevan Jovetic festgelegt. Das sah beim 2:2 in Stuttgart auch ganz vielversprechend aus. Die beiden harmonierten gut und Jovetic traf doppelt.

Doch dadurch gibt es einen Platz weniger im Mittelfeld, nämlich die Zehnerposition, die Darida bis dahin oft spielte. Wohin mit dem erfahrenen und laufstarken Tschechen? In Stuttgart löste sich die Frage von selbst. Serdar fiel aus, weil er erkältet war. Also übernahm Darida neben dem gesetzten Santiago Acacibar die zweite Sechserposition. Jetzt ist Serdar aber wieder fit. Die Frage stellt sich erneut.

„Was kann sich ein Trainer mehr wünschen?“

Knifflige Angelegenheit für Korkut und er lässt sich noch nicht in die Karten schauen: „Überlegungen habe ich. Was aber noch schöner ist: Ich habe Optionen. Was kann sich ein Trainer mehr wünschen?“ Ascacibar hat seine Stärken im Defensivverhalten. Er gilt als bedingungsloser Abräumer vor der Abwehrkette. Neben ihm muss ein spielstarker, auch offensivorientierter Sechser spielen, der gleichzeitig den Blick auch nach hinten hat. Darida und Serdar können es.

Verändert Korkut das Team nicht und Darida spielt? Oder versucht er das Pärchen Serdar/Acacibar, weil bei beiden Gegentoren in Stuttgart das Mittelfeld von den Schwaben überrannt wurde? „Es geht um die richtige Entscheidung treffe. Es sind alles gute Spieler. Ich muss sehen, welche zwei für dieses Spiel passen. Ich freue mich auch schon auf meine Entscheidung“, sagt Korkut schelmisch.

Tousart aus Quarantäne zurück

Einer der beiden sitzt auf der Bank, der wird sich erstmal nicht so freuen. Doch das Wichtigste ist: Es gibt wieder knallharten Konkurrenzkampf. Und der wird bald noch erhöht, weil der französische Mittelfeldspieler Lucas Tousart nach seiner fünftägigen Corona-Quarantäne (er ist wieder freigetestet) Donnerstag wieder trainieren konnte.

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