Zum Heulen: Herthinho verpasst wegen der  Corona-Regeln auch das Derby gegen Union. Foto: Imago Images

Obwohl alle Hertha-Profis auch bei der vierten blau-weißen Virus-Testreihe negative Befunde aufwiesen, hat Hertha BSC sein erstes Corona-Opfer: Herthinho, seit 1999 blau-weißes Maskottchen, hat zum ersten Mal in seinem Bärendasein Stadionverbot – und das wohl für längere Zeit!

Zwar weisen bisherige Untersuchungen lediglich auf Fledermäuse als Ursprung von Sars-CoV-2 hin. Doch damit der Ball und der Rubel ab dem Wochenende wieder rollen, erstellte die Deutsche Fußball Liga (DFL) ein 41-seitiges Sicherheitskonzept. Als Konsequenz wird alles auf ein Mindestmaß herunter gefahren. Bedeutet für Herthinho: Stadionverbot! 

Zwar wäre Herthinho zum Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim (Sonnabend, 15.30 Uhr) sowieso nicht mitgereist. Doch das absolute Highlight, das Derby gegen den 1. FC Union in der kommenden Woche, verpasst der blau-weiße Bär damit genauso wie die mehr als 74.000 Zuschauern, die Karten für das ausverkaufte Stadtduell ergatterten. 

Dem Bundesliga-Betrieb unter Notstrom fallen nicht nur Herthinho und seine Maskottchen-Kollegen zum Opfer, auch Einlauf-Kinder und der Handshake zur Begrüßung der Teams sind erst mal verboten.