Herthas Vladimir Darida fasst sich nach seinem Bock zum 1:2 an den Kopf. Foto: AFP

Auch dem Besten passiert mal ein dummer Fehler. Herthas Tscheche Vladimir Darida zeigt seit Wochen eine Topleistung. Doch ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub SC Freiburg hatte er einen Blackout, der zur 1:2- Niederlage führte. Dafür entschuldigt sich der Mittelfeldrenner beim Team.

"Leider ist mir dieser Fehler passiert, das tut mir leid. Ich habe den Ball von Rune Jarstein gekriegt, dann verliere ich den Ball", so Darida. Nutznießer war Freiburgs Stürmer Nils Petersen, der zum 2:1 traf.

Große Geste, das zeugt von charakterlicher Stärke. Die hat der tschechische Nationalkapitän schon die ganze Saison bewiesen. Nach einer Schwächephase durch eine Verletzung in der vergangenen Spielzeit, stand im Sommer 2019 sogar eine Trennung im Raum.

Doch Darida legte im Urlaub Extra-Trainingsschichten ein und kämpfte sich wieder zurück in die Startelf. Bei allen vier Cheftrainern dieser Saison von Ante Covic, Jürgen Klinsmann, Alexander Nouri und jetzt Bruno Labbadia war Darida immer erste Wahl. Trotz seines Fehlers gibt er sich kämpferisch: "Die Luft ist bei uns noch nicht raus."