In Dardais erster Amtszeit von 2016 bis 2019 war Per Skjelbred ein verlängerter Arm des Trainers. Foto: imago images/Koch

Schneepeitsche auf dem Schenkendorffplatz und eine Schelle wegen Schelle. Herthas Trainer Pal Dardai ließ Montag das Team wegen Schnees und klirrender Kälte im Kraftraum trainieren. Nach der Einheit setzte er eine kleine Spitze gegen Ex-Manager Michael Preetz wegen der Kaderplanung in den vergangenen zwölf Monaten.

Als er über Santi Ascacibar sprach, sagt er fast beiläufig: „Santi erinnert mich an den jungen Per Skjelbred. Der musste damals auch erst in die Rolle als Sechser reinwachsen.“ Dann kam der Nachsatz: „Schelle hat zum Schluss sehr gut gespielt. Hertha hätte ihn noch zwei Jahre länger halten sollen.“

Der Norweger hatte sich im Winter 2019/20 entschlossen, zurück zu seinem Heimatverein Trondheim zu gehen, auch weil er bei Jürgen Klinsmann nur auf der Bank saß.

Bei Bruno Labbadia wurde Schelle im Saisonendspurt Stammspieler und war einer der Besten. Da war längst klar, dass Skjelbred gehen wird. Skjelbred gehörte immer zu den wichtigen Führungsspielern. Jetzt muss sich erst eine neue Hierarchie im Team bilden.