Sonnabend will Pal Dardai gegen Freiburg nicht wieder im Regen stehen. Foto: Imago Images

Erholen und aufholen! Nach der derben 0:6-Klatsche bei RB Leipzig hofft Herthas Trainer Pal Dardai auf die richtige Reaktion seiner Spieler, wenn es Sonnabend (15.30 Uhr) gegen den Tabellenfünften geht: Freispielen gegen Freiburg.

Nein, der Coach hat in dieser Woche nicht die Peitsche herausgeholt. Er weiß, dass sein Team noch immer eine sehr fragile Einheit ist.  „Wir müssen gewinnen. Das kann man den Spieler nicht jeden Tag sagen. Das erhöht nur den Druck. Sie sollen ohne Hemmungen spielen“, erklärt Dardai.

„Jetzt muss es auch auf dem Platz funktionieren!“

Doch der Ungar hat in dieser Saison schon oft erfahren, dass die Mannschaft immer wieder böse mit einem kollektiven Zusammenbruch überrascht. Dardai übt sich in Geduld, genau wie auch Manager Fredi Bobic. „Wir haben an der Kompaktheit, am Coaching untereinander in dieser Woche im Training gearbeitet. Ich hab auch versucht, die Jungs zu provozieren. Sie haben gut mitgemacht. Ich kann mich nicht beschweren. Jetzt muss es aber auch am Wochenende auf dem Platz funktionieren.“

Bobic und Dardai sprechen nach dem Rückschlag in Leipzig die selbe Sprache. „Man kann sich nicht einfach so ergeben. Entscheidend ist die Körpersprache. Die Spieler müssen sich hinterfragen. Das ist in dieser Woche passiert“, so der Manager.

Bobic lobt Freiburg

Es ist das Prinzip Hoffnung, gepaart mit viel Geduld. „Wir sind auch nach dem 0:5 bei Bayern zurückgekommen. Wenn du fleißig kämpfst, kommt das Glück auf deine Seite“, sagt Bobic. Doch er weiß auch, dass Freiburg eine harte Nuss wird. „Mich überrascht es nicht, dass Freiburg noch kein Spiel verloren hat. Sie haben eine hohe Kontinuität, die ist vorbildlich. Die Mannschaft spielt sehr intensiv.“

Genau diesen Wunsch hat der Manager auch an die Hertha-Profis, wenn Sonnabend das Heimspiel angepfiffen wird. Wenn es nicht klappt, könnte es bei den Blau-Weißen ungemütlicher werden.

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