So eine Hertha-Jubeltraube gegen Bielefeld wäre ein Riesenschritt Richtung Klassenerhalt. Foto: Imago Images/Gora

Aufholjagd Teil 3! Hertha BSC schöpft nach dem 1:1 in Mainz und dem 3:0 gegen Freiburg neuen Mut vor dem Kellerduell gegen Arminia Bielefeld (Sonntag, 18 Uhr). Trainer Pal Dardai lobt zwar den Gegner, sagt aber auch: „Sorry, das sind unsere Punkte!“

Die Ostwestfalen hatten vergangenes Wochenende in Gladbach eine 0:5-Klatsche bekommen. Das ist aber kein Grund, Arminia zu unterschätzen, mahnt Dardai: „Bielefeld ist eine gute Einheit. Die haben einen Teamgeist. Letztes Spiel sind sie ein bisschen weggerutscht.“ Trotzdem besinnt sich der Ungar auf die eigenen Stärken und den Aufwärtstrend: „Das ist ein Endspiel für uns und das müssen wir gewinnen.“ 

Doch wer wird gegen Arminia spielen? Dardai bleibt bei seinen Mega-Wechseln, um die Kräfte der Profis in den zwei harten englischen Wochen wegen der vorherigen Corona-Zwangspause zu schonen. „Die Jungs, die gegen Freiburg gespielt haben, fühlen sich jetzt so, wie die Spieler, die vorher gegen Mainz gespielt haben. Wir müssen auf die muskuläre Belastung jedes einzelnen achten.“

Sami Khedira hat schon eine Verhärtung im Oberschenkel, er spielte in Mainz und musste dann gegen Freiburg Matteo Guendouzi ersetzen.  Ob der Rio-Weltmeister heute spielen kann? Abwarten! Trotzdem gibt es drei Kandidaten aus dem Freiburg-Spiel, die wieder in der Startelf stehen könnten. Stürmer Kris Piatek, Mittelfeldrenner Vladimir Darida und Flügelflitzer Nemanja Radonjic. Sportdirektor Arne Friedrich ist vorsichtig optimistisch: „Unsere Lage hat sich verbessert. Aber sie ist nach wie vor gefährlich.“ Mit einem Sieg am Sonntag wird sie ungefährlicher.