Matheus Cunha konnte am Wochenende doppelt jubeln. Getty Images

Was für ein Traumderby für Herthas Neuzugang Mattheus Cunha (20). Erst machte er das 3:0, dann wurde er Papa. Ibisevic legte vor und Cunha traf in die rechte untere Ecke. Danach jubelte er mit der Wiegepose. Denn er konnte kaum erwarten, dass sein Baby endlich zur Welt kommt. Der Stichtag war schon seit einer Woche überfällig.

Nach seiner Auswechslung fünf Minuten später, ging er zu Trainer Labbadia und fragte, ob er sofort ins Krankenhaus fahren darf – Babyalarm! Samstagmorgen um 6.35 Uhr war es endlich so weit. Söhnchen Levi Nogueira erblickte das Licht der Welt.

„Daran wird sich Mattheus wohl immer erinnern. Ein Tor beim Derby und dann zum ersten Mal Vater“, freute sich Bruno Labbadia mit dem Stürmer. Der Trainer hat dabei noch eine ganz andere Hoffnung: „Vielleicht gibt ihm das Baby jetzt noch mal einen Schub. Vielleicht hat ihn die verspätete Geburt auch etwas abgelenkt.“

Denn trotz der Papafreuden und des Tores bleibt Labbadia knallhart sachlich: „Cunha hat gerade in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel gemacht. Bei einem Spieler von solcher Klasse, erwarte ich mehr. Aber ich bin sicher, das wird er in Zukunft zeigen.“