Statt für Montenegro am Ball, sitzt Hertha-Stürmer Stevan Jovetic in Corona-Quarantäne fest. Foto: Imago/Gerry Schmit

Hertha und seine WM-Quali-Fahrer. Am Ball waren weder Dedryck Boyata (30) noch Stevan Jovetic (32). Aber während der Belgier trotzdem Grund zur Freude hatte, wird es für den Montenegriner ungemütlicher. Nach seinem positiven Corona-Test kommen ungemütliche Details ans Licht.

Boyata löst WM-Ticket

Die schöne Nachricht vorneweg: Hertha hat den ersten WM-Fahrer! Zwar saß Abwehrchef Boyata, der mit 61,4 Prozent gewonnenen Duellen der beste Zweikämpfer der Blau-Weißen ist, bei Belgiens für die Quali entscheidendem 3:1 gegen Estland 90 Minuten nur auf der Bank. Aber er gehört zum festen Kader von Nationaltrainer Roberto Martinez und kann so schon mal für eine Vorweihnachtszeit 2022 bei der Wüsten-WM in Katar planen.

Jovetic wird er da nicht treffen, für Montenegro ist der Zug in Gruppe G abgefahren. Trotz eines starken 2:2 nach 0:2-Rückstand (54.) gegen Holland. Das erlebte der Hertha-Stürmer in Quarantäne, am Freitag war er bei seinem Nationalteam trotz Impfung positiv auf Corona getestet worden. Hertha meldete: „Ihm geht es gut, er ist frei von Symptomen.“

Infizierte unter den Gästen

Aber wie konnte es zur Ansteckung kommen? Lokale Medien in Podgorica berichten, dass Jovetic am Montag seinen Geburtstag (2. November) nachfeierte. Und zwar mit einigen Teamkollegen in einem örtlichen Nachtclub ...

Wenigstens war es anscheinend keine wilde Aktion. Die Website PVportal.me berichtet so: „Offenbar war der Stab der Nationalmannschaft über alles informiert, denn die Fußballer blieben bis spät in die Nacht.“  

Leider nicht allein. Denn weiter heißt es: „Später stellte sich heraus, dass sich unter den Gästen Infizierte befanden, mit denen unsere Fußball-Asse in Kontakt kamen.“ Hertha ist jetzt die Leidtragende ...

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