Herthas Marc Kempf liegt mit Corona flach und fällt höchstwahrscheinlich beim Spiel in Fürth aus. Foto: City-Press

Aus der Ahnung wurde brutale Realität. Vergangenen Dienstag hatte sich Herthas neuer Verteidiger Marc Kempf (27) mit Erkältung vom Training abgemeldet. Es wurden sofort mehrere Corona-Tests gemacht. Das Ergebnis steht jetzt endgültig fest: Positiv, Kempf hat sich infiziert.

Kempf fehlt Hertha wohl in Fürth

„Ja, bei Marc haben wir jetzt die Gewissheit, er hat auch Symptome. Er ist erkältet und hat Kopfschmerzen“, erklärte Trainer Tayfun Korkut. Ausgerechnet Kempf, der erst Ende Januar vom VfB Stuttgart kam. Er sollte die Abwehr stabilisieren und fällt jetzt zu 99 Prozent bei der Auswärtspartie am Sonnabend in Fürth aus.

Korkut ist vorbildlich vorsichtig: „Es gibt noch eine kleine Möglichkeit, dass er noch Sonnabend freigetestet werden kann. Das wäre aber erst der zweite Schritt. Es geht in erster Linie um das Befinden des Spielers, um seine Gesundheit. Da müssen wir sehen, ob es überhaupt Sinn macht.“ Klingt eher nach Schonung, schließlich darf er momentan gar nicht mit dem Team trainieren ist in Isolation.

Hertha: Gechter jetzt erste Wahl

Die Abwehrnot wird bei den Blau-Weißen immer größer. Wer spielt jetzt für den Innenverteidiger? Dedryck Boyata und Marton Dardai sind verletzt, Jordan Torunarigha wurde an den belgischen Erstligisten KAA Gent ausgeliehen.

Jetzt ist Abwehrjuwel Linus Gechter (17) gefragt. Korkut traut ihm den Job ohne Vorbehalt zu.

Und wer ist auf der Bank dann eine Alternative? Korkut: „Wir haben uns schon darauf vorbereitet und im Training Marvin Plattenhardt und Lucas Tousart dort spielen lassen.“ Auch Lukas Klünter wäre noch denkbar.

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