Hertha-Torhüter Rune Jarstein erkrankte schwer an Corona, musste sich sogar im Krankenhaus behandeln lassen und wird wohl diese Saison nicht mehr auf dem Platz stehen. Foto: Imago

Rune Jarstein (36) war nicht der Erste. Bereits vor dem Norweger infizierten sich bei Hertha BSC im vergangenen Jahr Maxi Mittelstädt (24), Matteo Guendouzi (22) und Jordan Torunarigha (23). Doch so schlimm wie bei Jarstein verlief die Erkrankung bei keinem. Für Herthas Torhüter ist die Saison wohl beendet.

„Rune hat es am härtesten erwischt, aber er ist auf Weg der Weg der Besserung“, erklärt Sportdirektor Arne Friedrich. Dass Jarstein während seiner 14-tägigen Quarantäne länger an hohem Fieber litt, war bekannt. Doch Friedrich verrät auch: „Es ging ihm den Umständen entsprechend sehr schlecht. Er wurde zwischenzeitlich ins Krankenhaus eingeliefert.“

Fieber bei Co-Trainer Admir Hamzagic

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Zwar befindet sich Jarstein, der nach seiner Rückkehr von der Länderspielreise positiv auf Covid-19 getestet wurde und kurz vor dem Derby am Ostersonntag gegen den 1. FC Union ausfiel, mittlerweile wieder zu Hause. 

Das frisch infizierte Quartett, das Hertha jetzt in Quarantäne zwingt, soll dagegen bisher keine oder nur leichte Symptome zeigen. Friedrich: „Pal (Dardai, Cheftrainer, d. Red..) hat Gliederschmerzen, aber kein Fieber.“ Co-Trainer Admir Hamzagic spüre dagegen leichtes Fieber. Infos zum genauen Gesundheitszustand der infizierten Spieler Dodi Lukebakio und Marvin Plattenhardt gab es vorerst nicht.

Corona-Mutante bei Jarstein

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Wie heimtückisch und gefährlich das Virus sein kann, zeigt der Fall Jarstein. Selbst nach zwei Wochen Quarantäne. Der Grund: Die Corona-Mutante. „Er hatte die britische Variante mit schwerwiegenden Symptomen“, erklärt Friedrich.

Deswegen ist das Saison-Aus Jarsteins so gut wie beschlossen. Friedrich: „Davon gehe ich Stand jetzt nicht aus.“

Der KURIER wünscht gute Besserung und vollständige Genesung.