Herthas Dedryck Boyata wurde positiv auf Corona getestet und fällt beim Rückrundenauftakt gegen den 1. FC Köln aus. Foto: City-Press

Es war nur eine Frage der Zeit. Jetzt ist wieder Corona-Alarm bei Hertha BSC! Kapitän Dedryck Boyata (31) hat es bei seinem Heimaturlaub in Belgien erwischt. Vor der Abreise zurück nach Berlin wurde der Verteidiger positiv getestet und ist in häuslicher Isolation. Er fehlte Mittwoch beim Auftakt-Training für die Rückrunde.

Trainer Tayfun Korkut sprach nach der Trainingseinheit zunächst von einem „Infekt“ bei Boyata. Damit war irgendwie klar, dass es den belgischen Nationalspieler mit Corona erwischt hat.  Auf der Homepage des Vereins wurde der positive Test dann als Randnotiz erwähnt.

Delta oder Omikron?

Dabei könnte die Rückkehr von Boyata, der geimpft ist, noch zum größeren Problem werden. Belgien gilt als Hochrisikogebiet. Bei der Einreise nach Deutschland gelten sowieso erschwerte Bedingungen. Von einer Quarantäne muss man sich bei Ankunft in Deutschland freitesten lassen. Außerdem ist noch nicht klar, ob sich der Verteidiger mit der Delta-Mutation oder der neuen Omikron-Variante angesteckt hat. Da könnte es noch weitere behördliche Komplikationen geben. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Kapitän Boyata beim Rückrundenstart gegen den 1. FC Köln am 9. Januar wieder an Bord ist.

Bordeaux jagt Torunarigha

Neben Boyata fehlten beim Frühstart-Training der Blau-Weißen auch Davie Selke und Deyovaisio Zeefuik (beide erkältet), Rune Jarstein (Knie-OP), Neuzugang Fredrik Andre Björkan (Fersenprobelme) und auch Lucas Tousart aus privaten Gründen. Ob es sich dabei um Verhandlungen mit einem Klub (AS Rom soll Interesse haben) handelt? Frankreich meldete auch noch ein Gerücht um Jordan Torunarigha. Bei Girondins Bordeaux soll der Verteidiger ein heißer Kandidat sein.

Immerhin waren die zuletzt angeschlagenen Kevin-Prince Boateng, Suat Serdar, Peter Pekarik und Stevan Jovetic wieder auf dem Platz. Auch Rechtsverteidiger Lukas Klünter war nach seiner dreimonatigen Pause wegen einer Schulter-OP wieder dabei. Klünti happy: „Der Zeitplan ist aufgegangen und ich bin wieder bei den Jungs. Jetzt werde ich alles geben, um der Mannschaft möglichst schnell helfen zu können.“

Auch Korkut ist froh, dass er für den rechten Außenverteidigerposten eine Option mehr hat: „Es ist erfreulich, dass er wieder dabei ist. Ich werde mir jetzt ein Bild von ihm machen.“ Der Coach drückt auf's Gaspedal: „Für uns ist jeder Tag wichtig. Wir alle haben Potenzial, um uns zu steigern. Da wollen wir mit der täglichen Arbeit rangehen.“

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