Niklas Stark präsentiert das neue Bundesliga-Trikot von Herthas BSC.  Foto: Twitter/Hertha BSC

Kleider machen Leute. Und nichts wird mit mehr Spannung erwartet als die Kollektion des künftigen Saisonleibchens. Am Freitag lüftete Hertha BSC das Geheimnis und stellte seine neuen Trikots für die Spielzeit 20/21 vor.

Auf den ersten Blick: nichts Ungewöhnliches. Blau-Weiß längsgestreift, versehen mit einem zusätzlichen schwarzen Streifen, der die Kontraste weiter hervorhebt. Ein Rundkragen löst das Vorjahresmodell mit einem Dreieck ab. Die Rückenbeflockung soll in Schwarz gehalten werden. Dazu laufen Niklas Stark & Co. in weißen Hosen und Stutzen auf. Ziemlich klassisch.

Karim Rekik im neuen Auswärtsdress der Alten Dame. Foto: Hertha BSC/Hompage

Aber das Auswärtshemd hat es in sich. Das Team von Bruno Labbadia soll bei Gastspielen in einem blau-schwarzen Jersey auf Punktejagd gehen, dessen camouflageartiges Muster an die „Splash-Art-Technik“ erinnern soll. Der Rücken wird mit weißen Nummern und darunter mit dem Schriftzug Berlin versehen sein. Zum Auswärts-Kit gehören schwarze Hosen und schwarze Stutzen. Gewöhnungsbedürftig für manche. Aber auch das wird seine Liebhaber finden. 

Der Preis orientiert sich am Vorjahresmodell. Die rund 90 Euro sind es derzeit nicht, was aber nur dran liegt, dass Hertha die Mehrwertsteuer-Minderung von drei Prozent an seine Fans weitergibt. 

So weit, so gut. Doch Hertha stellte die Leibchen natürlich ohne Brustsponsor vor. Am Donnerstag hatte der Bundesliga-Zehnte des Vorjahres ja bekannt gegeben, dass der bisherige Brustwerbeträger Tedi als Hauptsponsor vorzeitig aus dem bis 2021 laufenden Vertrag aussteigt. Damit wäre der Weg für einen neuen Partner wie Tesla oder Amazon frei. Hertha möchte künftig deutlich mehr als die bisherigen 7,5 Millionen Euro pro Jahr von seinem Hauptsponsor einstreichen.