Fordert ab sofort mehr Dynamik: Hertha-Trainer Bruno Labbadia zieht die Zügel an.  Foto: City-Press

Bruno Labbadia klopfte sich dreimal mit der Faust auf den Kopf. „Toi, toi toi“, sagte Herthas Cheftrainer. Bisher sind die Blau-Weißen vom Verletzungspech verschont geblieben. Zum richtigen Härtetest werden aber erst die kommenden Wochen. Labbadia zieht die Zügel an.

Die heiße Hertha-Phase nach dem fünftägigen Mini-Urlaub beginnt jetzt. „Wir werden bis zum Saisonstart intensiv an unserer Dynamik arbeiten“ erklärt Labbadia.

Der Hesse weiß, dass die vielen Sprints zur ultimativen Belastungsprobe für die Muskeln seiner Profis werden. Zu oft war das Hertha-Lazarett in den vergangenen Jahren bereits zu dieser Zeit prall gefüllt. Diesmal sind alle an Bord. „Alles in allem ist das bisher okay“, freut sich Labbadia.

Doch nach dem 2:0-Sieg gegen Drittligist Viktoria Köln sind die Gegner nun ein ganz anderes Kaliber. Am Dienstag tritt Hertha bei Holland-Meister und Champions-League-Teilnehmer Ajax Amsterdam an. Am Sonnabend kommt es sogar zum Doppel-Duell mit der PSV Eindhoven. Gegen das neue Team von Ex-Leverkusen-Trainer Roger Schmidt wird zweimal über 90 Minuten gespielt. Jeder im blau-weißen Kader soll so an seine Belastungsgrenze kommen.

Während die deutsch-niederländischen Duelle besonders die auf vier Profis angewachsene Oranje-Fraktion bei Hertha freuen dürfte, wird Labbadia dagegen glücklich sein, wenn auch nach dieser Woche kein Spieler verletzt ausfällt.