Herthas Kevin-Prince Boateng hat den Blick für den tödlichen Pass. Foto: dpa

Kevin-Prince Boateng (34) kam gestern mit Familien-Unterstützung zum Hertha-Training. Sein Bruder schaute zu. Nein, nicht Jerome (32), den die blau-weißen Fans gerne im Hertha-Trikot sehen würden. Der ältere der Boateng-Atzen, George (38), schaute bei der Einheit auf dem Hanns-Braun-Platz zu.

Nach dem Training eine innige Umarmung, danach gingen beide gemeinsam zur Kabine. Der rund 500-Meter-Spaziergang dauerte lange. Denn Kevin-Prince hatte sich wie alle anderen Hertha-Profis bei schwülem Wetter und hartem Training ordentlich auf dem Rasen gequält.

Genauso ist auch der Plan von Trainer Pal Dardai. Erst mal Kondition ansammeln und dann geht es nächste Woche zu Sprintübungen für die Spritzigkeit über. Doch davor tritt Hertha am Sonnabend (16 Uhr, Sport1) bei Zweitligist FC St. Pauli an. Dardai kündigt an: „Wir werden ungefähr wieder mit der selben Mannschaft wie beim 4:4 gegen Hannover 96 anfangen. Die meisten spielen 60 Minuten, ein paar auch 80 Minuten.“

Beim Hamburger Kiezklub erlaubt Dardai noch etwas Müdigkeit. Doch beim Test am nächsten Mittwoch gegen Lübeck will der Coach dann schon mehr sehen.

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