Hat seinen alten Job wieder und nicht nur deswegen gut lachen: Hertha-Trainer Pal Dardai (44). Foto:  City-Press

In seiner ersten Amtszeit musste Pal Dardai (44) trotz sorgenfreier Jahre und zweimaliger Qualifikation für die Europa League immer wieder Kritik einstecken, Herthas Fußball sei unter ihm nicht attraktiv genug. „Wir sind ein Aus- und Weiterbildungsverein, das ist unsere Philosophie, ob einem das passt oder nicht“, betonte Dardai während seiner Zeit als Cheftrainer von 2015 bis 2019 immer wieder und erklärte: „Solange nicht jemand kommt und uns 100 Millionen Euro gibt, wird das so bleiben.“

Letzteres hat sich bekanntlich mit dem Einstieg des 274-Millionen-Investors Lars Windhorst geändert. Trotz der massiven Finanzspritze nach Dardais Demission läuft es jedoch nicht besser.

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Dafür soll nun Fan-Liebling Pal sorgen. Dass der Wunsch von Herthas Rekordspieler endlich in Erfüllung geht, liegt vor allem daran, dass er dem Klub die Treue hielt – und trotz Angeboten aus der Bundesliga lieber zurück in den blau-weißen Jugendbereich wechselte.

Voller Tatendrang ist Dardai auf jeden Fall. Auch deswegen pochte er nach KURIER-Informationen auf einen Vertrag bis 2022. Spannend wird, was er nun aus Herthas hochwertigem, aber bisher erfolglosen Profi-Kader herausholt.