Bayerns Verteidiger Niklas Süle (l.)  und Jerome Boateng  könnten Freitag gegen Hertha ein bisschen abgelenkt sein. Foto: imago images/Hörmann

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch nicht bei Herthas nächstem Gegner FC Bayern. Bei den Münchner gibt es mal wieder jede Menge Trubel um die Defensivspieler.

David Alaba ist im Sommer so gut wie weg. Vorstandsboss Kalle Rummenigge rechnet zu 99,9 Prozent mit einem Abgang des österreichischen Nationalspielers. Eigentlich sollte Dayot Upamecano von RB Leipzig für rund 42 Millionen Euro Ablöse kommen.

Doch jetzt mischt beim Poker auch Trainer Thomas Tuchel vom FC Chelsea mit. Und der will nicht nur den Leipziger holen, sondern gleich dazu auch noch Bayerns Innenverteidiger Niklas Süle und Alaba.

Die Zukunft von Ex-Nationalspieler Jerome Boateng, dessen Vertrag im Sommer bei den Münchnern ausläuft, ist auch noch völlig offen. Die Bosse lassen Boateng zappeln. „Wir müssen nicht jetzt schon Dinge entscheiden, die zum 1. Juli fällig sind“, erklärt Rummenigge und Vorstand Oliver Kahn sagt, dass man eine „saubere Lösung“ bei Boateng finden will.

Im Privatleben schafft das der Rio-Weltmeister gerade nicht. Er hat sich nach nur 15 Monaten vom Model Kasia Lenhardt (25) getrennt. Zwischen den beiden droht ein schmutziger Rosenkrieg, beide bezichtigen sich gegenseitig der Lüge. Der FC Hollywood zeigt sich mal wieder von seiner hässlichen Seite. Was heißt das für Hertha? Ein abgelenkter Boateng könnte hilfreich beim Toreschießen sein.