Sport- und Krisenmanager Arne Friedrich versuchte, den bestmöglichen Spielplan für Hertha BSC rauszuschlagen.  Foto: Imago

Die Drähte zwischen Westend und Frankfurt am Main glühten. Hertha probierte alles, um mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) den bestmöglichen Spielplan für den Restart zu finden.Vergebens.

Denn jetzt haben es die Blau-Weißen schwarz auf weiß: Die DFL verkündete am Donnerstag die Neuansetzungen der drei wegen mehrerer Coronafälle bei den Blau-Weißen verlegten Spiele. Insgesamt muss Hertha zwischen dem 3. Mai und dem Saisonfinale am 22. Mai noch sechs Partien bestreiten. 

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Damit wird es für Hertha nach dem Ende der 14-tägigen häuslichen Quarantäne am Freitag (30. April) gnadenlos. Das Team von Trainer Pal Dardai muss nur 72 Stunden später, am Montag zum ersten Nachholspiel in Mainz ran (3. Mai, 18 Uhr). Auch danach geht es im Dreitagesrhythmus bzw. 72-Stunden-Takt weiter. Allein in der ersten Woche stehen vier Spiele in zehn Tagen an!

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Denn direkt am Donnerstag (6. Mai, 18.30 Uhr) ist Freiburg zu Gast, bereits am Sonntag kommt Bielefeld (9. Mai, 18 Uhr).

Weiter geht es am Mittwoch auf Schalke (12. Mai, 18 Uhr), bevor es dann Sonnabend zum ultimativen Abstiegs-Gipfel gegen Köln kommt (15. Mai, 15.30 Uhr).

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Eine Woche später steigt der 34. und letzte Spieltag. Für Hertha geht es nach Hoffenheim (22. Mai, 15.30 Uhr).