Alexander Esswein im Zweikampf mit Leverkusens Wendell. Der Flügelflitzer hat auch Defensivqualitäten.  Foto: imago images/Bernd König

Hertha hat rechts ein Problem: Peter Pekarik fällt mit einer Muskelzerrung im Oberschenkel aus, Lukas Klünter ist nach fünf Gelben Karten gesperrt, Marius Wolf ist seit Wochen am Fuß verletzt. Die Not ist groß. Wer spielt am Sonnabend in Gladbach (15.30 Uhr) rechter Außenverteidiger?

Trainer Bruno Labbadia macht sich seine Gedanken und hat auch schon einen Favoriten. Es ist Alexander Esswein! Ja genau, Essie Owens, der rechte Flügelflitzer. Labbadias Vor-Vor-Vorgänger Ante Covic probierte es mit dem Sprinter vergangenen Sommer in der Saisonvorbereitung in mehreren Testspielen auf der Abwehrposition. Da machte der gelernte Offensivspieler einen ziemlich guten Eindruck.

Labbadia, vom KURIER-Reporter darauf angesprochen, antwortet spontan: „Sie könnten auch Trainer sein. Alex hat zuletzt schon öfter wieder gespielt. Er wäre eine Option.“

Auch Matthew Leckie könnte übernehmen. Doch er war zuletzt angeschlagen, machte bisher nur zwei Tage Mannschaftstraining mit. Auch Niklas Stark könnte Pekarik vertreten, doch da winkt Labbadia ab. „Niklas hat jetzt Mittelfeld gespielt. Da brauche ich ihn eher. Er hat als Sechser eine überragende Partie gegen Leverkusen gemacht.“