Hertha BSC braucht einen neuen Mittelstürmer. Der von Werder Bremen ausgeliehene Dawid Kownacki (29) ist so gut wie weg. Wunschspieler für den Angriff ist ein anderer ehemaliger Werder-Profi: Marvin Ducksch (32). Doch da gibt es ein Problem: Gleich mehrere Klubs wollen den Stürmer, der zuletzt bei Birmingham City spielte. Jetzt soll der griechische Erstligist AEK Athen massiv um Ducksch pokern.
Meister AEK Athen soll Gespräche mit Ducksch führen
Auf der Internet-Plattform X (früher Twitter) gibt es mehrere Hinweise, dass AEK Athen jetzt erste Gespräche mit Ducksch geführt haben soll. Der griechische Meister 2026 spielt in diesem Sommer in den Play-offs zur Champions League und will seinen Sturm verstärken. Die Athener können sicherlich ein höheres Gehalt als Hertha bieten. Auch Hannover 96, der VfL Wolfsburg und Real Sociedad aus Spanien haben Ducksch auf der Liste.

Der frühere Bremer war vergangene Saison zum englischen Zweitligisten AFC Birmingham gewechselt, schoss dort in 38 Spielen elf Tore. Trotz eines Vertrags bis 2028 möchte er die Insel wieder verlassen. Der Klub hat den Aufstieg in die Premier League verpasst. Der 1,88-Meter-Stürmer hat sich in seinen Kontrakt eine Ausstiegsklausel mit einer Ablösesumme von knapp unter einer Million Euro schreiben lassen.
Ducksch war beim Pokalfinale, schaute sich Berlin an
Ducksch war am Rande des Pokalfinals vor drei Wochen mit seinem Berater in Berlin. Ob es dabei auch zu Vertragsgesprächen mit Hertha kam, ist unbekannt. Doch die Blau-Weißen hatten ihn auch schon vergangenen Sommer auf dem Wunschzettel, doch Ducksch entschied sich für Birmingham.
Das Problem für Hertha: Während AEK Athen schon sicher mit Einnahmen zumindest in der Europa League (vielleicht sogar Champions League) planen kann, müssen die Blau-Weißen zunächst Spieler verkaufen, um neue Profis zu verpflichten. Bis dahin könnte Ducksch schon in Griechenland unterschrieben haben.



