Alles in Butter auf dem Finanz-Kutter: Herthas Geldgeber Lars Windhorst weist Gerüchte über Zahlungsschwierigkeiten zurück.  dpa

Wohl dem, der mitten in der Pandemie und in wirtschaftlich so schwierigen Zeiten solch einen Geldregen bekommt. Hertha BSC kassiert auch die letzte vereinbarte Tranche in Höhe von 30 Millionen Euro von Investor Lars Windhorst. Damit hat der immer wieder in der Kritik stehende Unternehmer seit Sommer 2019 insgesamt sagenhafte 375 Millionen Euro in den Klub gepumpt. 

„Ich stehe zu meinem Wort - und auch zukünftig an der Seite der Herthaner“, hatte Windhorst bereits am Freitag die Zahlung der letzten 30 Millionen Euro angekündigt. 

Lars Windhorst dementiert Zahlungsschwierigkeiten 

Am Dienstag bestätigten auch die Blau-Weißen den Geldeingang. Die Windhorst-Firma Tennor Holding B.V. habe damit „alle Vereinbarungen mit Hertha BSC erfüllt“. Präsident Werner Gegenbauer sagte nach dem Abschluss der Eigenkapitalfinanzierung: „Im Namen des Hertha BSC e.V., seiner Mitglieder und Fans bedanken wir uns sehr für das Vertrauen und die Investitionen der von Lars Windhorst geführten Tennor-Gruppe.“

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Entsprechend zufrieden ist Hertha-Boss Carsten Schmidt: „Gerade in der schwierigen Zeit der Pandemie sichern Tennors Eigenkapitalbeiträge Handlungsspielräume für die Hertha BSC GmbH & Co. KGaA und unser Profiteam.“ 

Fredi Bobic sieht trotzdem Probleme auf dem Transfermarkt 

Gleichzeitig dementierte Windhorst via Twitter jüngste Medienberichte, er habe Zahlungsprobleme. Für sein 375 Millionen-Investment hält Windhorsts Firma Tennor nun 66,6 Prozent an der ausgegliederten Hertha BSC GmbH & Co. KGaA.

Trotz des Geldes sollten sich die Fans keine großen Hoffnungen auf neues Personal machen. Noch sucht Sportchef Fredi Bobic vor allem nach einem neuen Linksaußen. „Mit Sicherheit nicht“, lautete jedoch Bobics Antwort auf die Frage, ob Windhorsts 30-Millionen-Zahlung die blau-weiße Position in einem schwierigen Transfermarkt stärken würden.

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