Pal Dardai gibt seit knapp sechs Wochen bei Hertha wieder die Richtung vor. Foto: dpa

Eine stolze Zahl, doch Pal Dardai kann sie gar nicht richtig genießen. Der Ungar macht morgen gegen den FC Augsburg sein 157. Spiel als Bundesliga-Trainer bei Hertha und zieht mit Kult-Coach Jürgen Röber (1996 bis 2002) gleich.

„Das ist eine schöne Zahl“, sagt Dardai. Schließlich verbindet den Ex-Profi mit Röber sehr viel. Herthas Aufstiegstrainer von 1997 war der Ziehvater von Dardai, als er damals aus Ungarn kam.

Für einen Rückblick bleibt dem Coach in der bedrohlichen Lage des Vereins aber keine Zeit. „Ich bin ein Mensch, der  immer nach vorne schaut.  Meine erste Amtszeit war eine ganz andere als jetzt. Da haben wir mehr Talente ausgebildet. Jetzt hat der Verein eine andere Philosophie mit größeren Träumen.“ Dardai ehrlich ohne Umschweife: „Nach meinem Geschmack hat sich der Verein ein bisschen verplant, jetzt muss man sich retten. Es ist jetzt schwieriger.“