Deyovaisio Zeefuik bekommt von Schiri Tobias Stieler die Gelb-Rote Karte gezeigt. Foto: dpa/Jan Woitas

Noch kürzer als die Spielzeit von Rechtsverteidiger Deyovaisio Zeefuik dauerte an diesem Samstag nur die Zeit der Hertha-Führung. Keine drei Minuten, nachdem Sommer-Neuzugang Jhon Cordoba (8. Minute) die Hertha beim Favoriten RB Leipzig nach einem Konter in Führung gebracht hatte, glich RB-Verteidiger Dayot Upamecano (11.) bereits wieder aus. Nach einem Freistoß stand der Leipziger goldrichtig und jagte den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte.

Bis zur Pause stemmte sich Hertha gegen immer stärker werdende Leipziger, ehe Zeefuik der Mannschaft einen Bärendienst erwies. Der in der Halbzeitpause für Pekarik gekommene Niederländer holte sich innerhalb von viereinhalb Minuten zwei Gelbe Karten (46., 50.) ab: Platzverweis! 

Ohnehin überlegene Leipziger nutzten das und kamen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Kapitän Marcel Sabitzer (77.) zur verdienten 2:1-Führung. Zuvor hatte Hertha-Torschütze Cordoba Leipzigs Willi Orban zu Fall gebracht.