Eine Aufbissschiene kann Menschen helfen, die nachts mit den Zähnen knirschen. Imago/shotshop

Immer mehr Menschen bekommen von ihrem Zahnarzt eine Zahnschiene verpasst. Der Grund: Nächtliches Zähneknirschen, das nicht nur für Kopf- und Nackenschmerzen, sondern auch dafür sorgt, dass die Zähne langsam aber sicher über die Jahre abgerieben werden. Eine sogenannte Aufbissschiene kann das verhindern. Doch mit der Zahnschiene bekommt man meistens vom Zahnarzt den Hinweis mit auf den Weg, sie nicht mit Mundspülung, normaler Zahnpasta oder Gebissreinigungsmitteln zu säubern. Aber wie denn dann? Wir haben ein paar Tipps für Sie!

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Zahnschiene reinigen: Gründlichkeit

Es ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber eine wichtige: Spülen Sie ihre Aufbissschiene vor jedem Einsetzen und nach jedem Herausnehmen gründlich mit Wasser ab und schrubben sie dabei mit (sauberen) Fingern über die Oberfläche. Von einer Zahnbürste raten üblicherweise viele Zahnärzte ab. Der Grund, die Reibung kann die Oberfläche beschädigen und das kann dazu führen, dass die Beißschiene den Tragekomfort verliert und im schlimmsten Fall sogar kaputt geht.

Das ist auch der Grund, warum die meisten Hersteller und Fachleute von einer Reinigung mit Zahnpasta abraten. Viele Produkte enthalten Schleifmittel und zahnaufhellende Produkte, die die Beißschiene beschädigen können. Besonders ärgerlich: Die Kasse kommt üblicherweise nur alle zwei Jahre für eine Aufbissschiene auf.

Zahnschiene reinigen: Hilfsmittel

Wenn sich trotz aller Gründlichkeit irgendwann Ablagerungen und Verfärbungen auf der Zahnschiene finden, empfehlen Hersteller Spülmittel oder Handseife zu nehmen. Und davon selbstverständlich nicht viel. Massieren Sie die Seife mit den Händen gründlich in die Beißschiene ein und spülen Sie mit klarem Wasser gründlich ab.

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Zahnschienen werden auf das genaue Zahnprofil der Patienten angepasst. Imago/Shotshop

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Auch hier gilt wieder: Zahnarzte raten oft von der Benutzung einer Zahnbürste ab. Wenn sie aber glauben, ohne die Ablagerungen nicht entfernen zu können, nehmen Sie eine weiche Zahnbürste und drücken Sie bloß nicht zu doll auf. Das Risiko, die Schiene zu beschädigen ist sonst zu hoch.

Zudem gibt es extra für Zahnschienen Reinigungs-Tabs oder Lösungen in der Apotheke. Die sind aber deutlich teurer als normale Hausmittel. Wichtig: Nehmen Sie keinen Gebissreiniger. Der ist zu aggressiv.

Zahnschiene reinigen: Vorbeugung

Auch Ihre Ernährung hat Einfluss auf ihre Beißschiene. Nehmen Sie am Tage viel Kaffee, schwarzen Tee oder Säfte zu sich, unterstützt das genauso die Verfärbung ihrer Beißschiene wie das Rauchen von Zigaretten, sagen Hersteller. Und das auch, wenn Sie die Schiene nur in der Nacht tragen und vorher gründlich die Zähne putzen.

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Außerdem hilft es, wenn Sie Ihre Zahnschiene richtig aufbewahren. Experten raten zu luftdichten Behältern. Dort bleibt sie am ehesten hygienisch und sauber.