Modische Mund- Nasen Masken aus Biobaumwolle, hergestellt in handwerklicher Näharbeit, hängen an einem Marktstand. Foto: imago images/Frank Sorge

Sie sind schlicht weiß oder knallbunt. Manchmal passen sie sogar zu Schal und Mütze. Die Alltagsmasken sind seit einem halben Jahr unser ständiger Begleiter und werden das auch auf absehbare Zeit bleiben. Dabei schützen nicht alle Mund-Nasen-Bedeckungen gleichermaßen. Der KURIER sagt, worauf es ankommt.

Welche Corona-Maske bietet welchen Schutz?

Besonders weit verbreitet sind bunte Alltagsmasken aus Stoff. Je mehr Stofflagen eine Maske hat und je kleiner die Poren des Stoffs sind, umso größer ist die Schutzwirkung der Maske. Wer als Grundlage einen Netzstoff wählt, bekommt vielleicht besser Luft, schützt sich und vor allem andere aber auch nicht so gut. Tipp: Textilingenieure empfehlen den Einsatz der klinisch getesteten und antimikrobiellen Hightech-Faser Trevira-Bioactive. Durch eingewebtes Silber ist der Stoff von Hause aus antibakteriell, kann bei 90 Grad gewaschen werden und ist dabei besonders atmungsaktiv. 

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Auch Einweg-Masken vom Discounter oder aus der Apotheke bieten einen angemessenen Schutz.

Als Mund-Nasen-Schutz werden auch sogenannte Visiere verwendet. Sie sind bequemer zu tragen, das Gegenüber sieht zudem das gesamte Gesicht und die Mimik. Allerdings haben Studien gezeigt, dass der Schutz viel geringer ist als bei Alltagsmasken aus Stoff. Mancherorts sind Visiere deshalb auch als alleiniger Mund-Nasen-Schutz verboten.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte statt einer Alltagsmaske aus Stoff besser eine professionelle FFP-Maske der Schutzklasse 2 oder 3 tragen.

Was muss ich beim Aufsetzen der Maske beachten?

Vor dem Aufsetzen sollten die Hände gründlich mit Seife gewaschen werden. Die gewaschene, getrocknete Maske wird dann auf den Nasenrücken gelegt und die Bänder hinter dem Kopf verknotet oder hinters Ohr geklemmt. Dann wird die Maske zusätzlich über den Mund gezogen.

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Wie wäscht man die Maske richtig?

Maske auf im Bus, im Supermarkt – und manchmal sogar auf der Straße. Der Mund-Nasen-Schutz ist derzeit unser ständiger Begleiter. Und muss wegen des Dauereinsatzes regelmäßig gewaschen werden. Die Stoffmaske sollte nach jedem Tragen sofort gereinigt werden.

Am besten geht das mit einem Voll- oder Universalwaschmittel als Pulver oder Granulat bei 60 Grad, rät das Forum Waschen. Beim Waschvorgang sollte man zudem auf umweltschonende ECO-Programme verzichten. Sie können teilweise die angezeigten Temperaturen nicht erreichen.

Wer seine Maske nicht in der Waschmaschine reinigen möchte, kann dies auch von Hand tun. Dann einfach für rund zehn Minuten in einem Topf Wasser auskochen. Aber Vorsicht: Der Maskenstoff muss natürlich kochfest sein - was Baumwolle in der Regel ist. Sind aber noch andere Materialien verarbeitet, etwa Gummi, eine Zwischenlage oder bestimmte Metalle, muss man sich schlau machen, ob man die kochen kann.