Viele Menschen leiden besonders im Herbst und Winter an kalten Füßen. Imago/Rolf Kremming

Vielleicht haben Sie es im Sommer nicht so recht gemerkt, doch im Herbst schlagen sie wieder richtig zu: die kalten Füße. Doch Bei dem einen kommen sie seltener vor, bei dem anderen öfter. Doch man muss sich nicht damit abfinden, denn es gibt zahlreiche Hausmittel und Tricks, mit denen man auch in der kalten Jahreszeit seine Füße wohlig-warm hält. Manchmal kann auch ein Gang zum Arzt helfen.

Kalte Füße können auch einen medizinischen Grund haben

Es gibt viele Tricks, mit denen man die Temperatur seiner Füße wieder anheben kann. Doch die Apotheken Umschau rät inständig, zunächst einmal abklären zu lassen, ob nicht etwa eine krankhafte Ursache dahintersteht. Denn dann sollte man sich zunächst einmal um diese kümmern, ehe man die Hausmittelchen probiert. 

Medizinische Gründe für kalte Füße können demnach Gefäßstörungen, ein zu niedriger Blutdruck oder Diabetes sein. Aber auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- oder Essstörungen können zu kalten Füßen führen. In solchen Fällen sollte immer ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Wenn Sie also sehr oft unter kalten Füßen leiden, selbst dann, wenn es sonst niemand aus ihrem Umfeld tut, scheuen Sie sich nicht, das von medizinischer Seite abzuklären.

Sind Sie dann ärztlich in guten Händen oder ist zumindest ausgeschlossen, dass es sich um einen medizinischen Grund handelt, dann können Sie in der kalten Jahreszeit auf einfache Tricks zurückgreifen, um kalten Füßen den Kampf anzusagen. 

Kalte Füße: Diese Tricks können Ihnen helfen

Zunächst einmal das offensichtlichste: Wenn es kalt wird, sollten die Füße warm gehalten werden. Das geht am besten mit warmen Strümpfen und festen Schuhen mit dicken Sohlen, damit die Kälte vom Boden nicht an die Fußsohlen kommt. Die Schuhe sollten groß genug und bequem sein, damit die Füße ausreichend Platz haben und nicht schwitzen. Denn Feuchtigkeit kühlt die Füße herunter und das gilt es ja genau zu vermeiden. Ohnehin ist Feuchtigkeit ein großer Feind von Wärme. Werden Schuhe oder Socken nass, wechseln Sie sie so schnell wie möglich. 

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Joggen kann die Durchblutung verbessern und so kalten Füßen vorbeugen - hilft aber auch direkt! Imago/Shotshop

Sind die Füße dann doch einmal kalt geworden, kann ein warmes Fußbad helfen. Schon 15 Minuten in warmem Wasser bringen erst die Fuße – und so auch den ganzen Körper – wieder auf Temperatur. Das warme Fußbad wärmt nicht nur, sondern regt auch die Durchblutung an. Wenn Sie ein bisschen Arnika ins heiße Wasser geben, verstärkt das die Wirkung noch.

Kalte Füße: So helfen Sport, Essen und Wechselbäder

Ebenfalls hilfreich bei kalten Füßen, wenn auch eher prophylaktisch können Wechselbäder sein, bei denen entweder die Füße oder gleich die ganzen Beine abwechselnd mit heißem und kaltem Wasser begossen werden Das ist gut für die Durchblutung. Gleiches gilt für regelmäßige Fußmassagen und natürlich Sport. Der hilft auch kurzfristig: Schon ein bisschen Bewegung wie leichtes Joggen bringt die Füße wieder auf Temperatur. Es darf aber auch weniger anstrengend sein. Ein paar Minuten Fußgymnastik tun es auch.

Zudem hilft auch eine gesunde Ernährung mittel- und langfristig gegen kalte Füße. Zudem sollte ausreichend getrunken werden, um die Blutzirkulation zu unterstützen. Zwei Liter am Tag gelten als Maßgabe. Kurzfristig kann es den Körper – und damit auch die Füße – wärmen, wenn man scharfe Mahlzeiten oder Gerichte mit schwarzem Pfeffer, Curry, Kardamom oder auch Zimt zu sich nimmt. Das wärmt von innen.

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Und dann gibt es noch den ultimativen Tipp, den so gut wie alle Experten und Ärzte geben: Hören Sie auf zu Rauchen! Denn das ist nicht nur schlecht für die Durchblutung, sondern auch für den Kreislauf – und sorgt somit für kalte Füße.