Verstopfungen könnten Bauchschmerzen und andere unangenehme Symptome hervorrufen. imago/Panthermedia

Der menschliche Körper ist ein komplexes System aus Organen und Gefäßen. Wer sich wohlfühlen will, muss darauf achten, dass das System funktioniert. Eine der wichtigsten Rollen erfüllt dabei, da sind sich viele Experten einig, der Darm: Hier wird unsere Nahrung zerlegt und verarbeitet – und zwar durch unglaublich viele Mikroorganismen, die uns mit ihrer Arbeit gesund halten. Aber: Im Darm läuft es nicht immer, wie es soll – viele Menschen leiden an Verstopfung. Doch das lässt sich ändern… mit diesen einfachen Tipps.

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Hausmittel gegen Verstopfung: Diese Lebensmittel helfen dem Darm

Von Verstopfung spricht man, wenn der Darm lahmt – und wenn es seltener als sonst möglich ist, ihn zu entleeren. Viele Menschen leiden darunter… und daran ist vor allem unser meist ungesundes Leben schuld. Viel Stress, wenig Bewegung, unregelmäßiges Essen – und auf gesunde Ernährung wird kaum geachtet.

Und das ist schlecht, denn: Solche Verdauungsprobleme können auch zu Schmerzen und anderen unangenehmen Begleiterscheinungen führen. Viele Menschen greifen, wenn Sie solche Probleme bekommen, gleich zu Abführmitteln – aber das muss nicht sein. Mit ein paar einfachen Tricks, die sich super in den Alltag integrieren lassen, lässt sich aber etwas dagegen tun.

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Viel trinken. Das ist sowieso wichtig, um den Körper und den Stoffwechsel in Schwung zu halten. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollten es am Tag sein. Morgens starten Sie am besten mit einem Glas zimmerwarmen Wasser in den Tag – Tipp: abends eine Karaffe Wasser auf den Nachttisch stellen, dann hat es am Morgen die richtige Temperatur.

Säfte. Es gibt verschiedene Natürliche Säfte, die die Verdauung anregen und den Darm auf natürliche Weise in Schwung bringen. Dazu gehört etwa Sauerkrautsaft, der allerdings nicht jedermanns Sache ist. Besser schmeckt vielen Pflaumensaft, der aus Backpflaumen gewonnen wird. Zwei Gläser täglich erzielen oft schon die gewünschte Wirkung. Aber Achtung: Am Anfang besser vorsichtig einsetzen.

Was tun bei Verstopfung? Ballaststoffe helfen, dem Darm zu helfen

Ernährung. Wichtig ist eine ballaststoffreiche Ernährung. Grundsätzlich sollte jeder Erwachsene am Tag 30 bis 35 Gramm Ballaststoffe essen. Denn: Diese bestehen aus Pflanzenfasern, die sich im Dickdarm vollsaugen und aufquellen. Der Speisebrei dehnt sich dadurch aus und reizt die Darmwand, was die Verdauung beschleunigt. Also: Reichlich Vollkornprodukte essen!

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Flohsamenschalen gibt es auch gemahlen in vielen Drogerien. imago/shotshop

Quellstoffe. Wer seinen Lebensmitteln natürliche Quellstoffe zusetzt, kann die Wirkung der Ballaststoffe verstärken. Ein Beispiel aus der Naturmedizin sind Flohsamenschalen (gibt’s in der Drogerie und in vielen Supermärkten). Diese werden in Wasser, Milch oder Joghurt eingerührt – man kann sogar Grießbrei aus Flohsamenschalen kochen! Ebenfalls geeignet sind Leinsamen oder Haferkleie. Aber: Immer reichlich dazu trinken, damit sie Flüssigkeit zum Aufquellen bekommen. Und: Der Körper sollte daran gewöhnt werden.

Verstopfung - was tun? Hier ist ein leckeres Frühstücks-Rezept!

Frühstück. Damit die Verdauung gut funktioniert, ist es vor allem wichtig, regelmäßig zu essen – und den Tag mit einem gesunden Frühstück zu starten. Das muss nicht kompliziert sein: Mischen Sie etwa 5 Esslöffel Naturjoghurt mit 2 Teelöffeln Leinsamen. Nach Bedarf mit zuckerfreien Aromatropfen („Flavour Drops“, gibt's in der Drogerie)  süßen und mit einer Handvoll frischen Beeren servieren. Die Milchsäurebakterien im Joghurt sind gut für die Verdauung – und die Leinsamen enthalten viele Ballaststoffe.

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Weglassen. Es gibt auch Lebensmittel, die die Verdauung stören. Weglassen sollten Menschen, die zur Verstopfung neigen, beispielsweise Kakao und Schokolade, aber auch schwarzen Tee, grünen Tee, Matetee und Cola. Ebenfalls nur in geringen Mengen sollten Produkte aus Weißmehl konsumiert werden, außerdem Süßigkeiten und Kuchen. Und: Auch Bananen stopfen – greifen Sie lieber zu einem Apfel mit Schale.

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