Mit der richtigen Ausrüstung ist Wandern für die Füße kein Problem. Imago/C3 Pictures

Während echte Wanderer sich auch nicht von kalten Temperaturen, Wind und Wetter davon abhalten lassen, die Gegend mit den Füßen zu erschließen, sind es vor allem im Frühling und Sommer die unerfahrenen Wanderer, die die Pfade und Wege fluten - und oftmals nach vollendeter Wanderung dann klagen: Ich habe mir eine Blase gelaufen. Doch das muss nicht sein, wenn Sie diese fünf Tipps beachten!

Keine Blasen an den Füßen dank der richtigen Schuhe

Die Grundlage für eine blasenfreie Wanderung liegt direkt an den Füßen. Klar: Es geht um Socken und Schuhe. Die Socken sollten eng anliegend sein und möglichst keine Falten werfen, damit es nicht zu Druck- und Reibestellen kommt. Außerdem sollten Sie den Schweiß, der zwangsläufig entsteht, gut auffangen können, damit die Füße nicht feucht werden.

Die Schuhe sollten nicht zu groß oder zu klein sein. Und sie sollten vor der ersten echten Wanderung eingelaufen werden, etwa in der Wohnung oder beim Wocheneinkauf. So kann sich das Material an die Füße anpassen.

Ein Mann schnürt seine Wanderschuhe. Imago/Westend61

Außerdem sollten Sie auch bei der Schnürung darauf achten, nicht zu fest zu schnüren. Schließlich könnte auch das für ungewollte Druckstellen sorgen.

Abgeklebte Stellen verhindern Blasen an den Füßen

Da jeder Fuß anders geformt ist, kommt es bei einigen Menschen vor, dass sie Stellen am Fuß haben, die auch in jedem noch so gut eingelaufenen Schuh trotzdem immer wieder anfällig für Blasen sind. Hier können Pflaster oder auch Tape helfen.

Wenn Sie die entsprechenden Stellen also vor der Wanderung abkleben, sollten sie Blasen so verhindern können. Beim Abkleben gilt es aber einige s zu beachten. Die Haut sollte sauber und trocken sein, damit Pflaster oder Tape auch wirklich eng auf der Haut anliegen, keine Falten bilden oder es sich gar löst. Dann so würde das Blasen-Risiko nur noch verstärkt werden.

Übrigens: Blasenpflaster sind nicht für die Vorbeugung, sondern kommen dann zum Einsatz, wenn Sie schon eine blase haben. Das polstert die Blase und sorgt für weniger Druckschmerz beim Gehen.

Gepflegte Füße verhindern Blasen am Fuß

Um Blasen am Fuß zu vermeiden, hilft es auch, gepflegte Füße zu haben. Vor jeder Wandertour sollten Sie also ihre Fußnägel schneiden. Denn besonders, wenn Sie bergabgehen, können die Zehennägel von innen an den Schuh stoßen und so in die Zehen gedrückt werden. Das kann zu einer veränderten Fußhaltung führen und Blasen verursachen.

Außerdem ist es ratsam, die Füße regelmäßig einzucremen. Das macht die Haut geschmeidiger und weniger anfällig für BLasen.

Weniger Feuchtigkeit am Fuß, weniger Blasen

Wie bereits angeklungen ist, ist die Vermeidung von feuchten Füßen Essenziell für den Schutz vor Blasen an den Füßen. Daher empfiehlt es sich, immer ein zweites Paar Wandersocken dabei zu haben, falls das erste doch zu feucht wird.

Weiterhin ist es auch ratsam, die Schuhe in Wanderpausen auszuziehen. Dann können die Socken und die Schuhe einmal durchlüften und eventuell entstandene Feuchtigkeit kann entweichen.

Steine aus dem Schuh als Schutz vor Blasen

Hier gilt klar: Spielen Sie nicht den harten Macker, sondern achten Sie auf die kleinen Zeichen! Wenn Sie einen Stein in ihrem Schuh spüren, entfernen Sie ihn sofort. Er ist als Druckpunkt ansonsten die perfekte Grundlage für eine Blase.

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Gleiches gilt übrigens für Sand oder alles andere, was ungewollt in ihrem Schuh landet.