Schlafen ohne Schlafanzug ist gesünder. Es gibt viele gute Gründe, nackt zu schlafen. imago images/Westend61

Vergessen Sie Schlafanzug und Nachthemd! Unsere Schlafqualität ist am besten, wenn wir nackt schlummern. Es gibt viele gute Gründe, die Nacht textilfrei zu verbringen. Wir verraten Ihnen die wichtigsten.

Schlafen ohne Schlafanzug reguliert die Körpertemperatur

Ein Grund, warum Schlafen ohne Schlafanzug und Nachthemd gesünder sein soll, ist eine im Laufe der Nacht sinkende Körpertemperatur. Während wir um 23 Uhr die höchste Kerntemperatur haben, ist sie um 4 Uhr früh am niedrigsten. Ohne Textilien ist es einfacher für den Körper, die niedrige Temperatur zu erreichen. Schlafanzug, dicke Decke, Heizung an – wer warm schläft, macht es dem Körper schwerer, sodass man unruhiger schläft und öfter aufwacht.

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Weniger Krankheiten dank Schlafen ohne Schlafanzug und Nachthemd

Wer kühler schläft, ist eher schlank und schützt sich damit auch vor verschiedenen Krankheiten wie Diabetes oder Herzproblemen. Der Grund: Die niedrigeren Temperaturen mobilisieren das braune Fettgewebe und erhöhen dadurch den Kalorienverbrauch.

Schlafen mit Schlafanzug? Diese Routine sollten Sie überdenken! IMAGO/Shotshop

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Wer kühler schläft, bleibt jung und schön

Wenn Sie den nächtlichen Hitzestau unter der Decke vermeiden, bleiben Sie länger jung und schön. Die moderateren Temperaturen regen nicht nur die Melatonin-Produktion an, die den Tag-Nacht-Rhythmus reguliert, sondern kurbeln auch die Ausschüttung von Anti-Aging- und Wachstums-Hormonen an.

Nacktschlaf erhöht die Fruchtbarkeit des Mannes

Wussten Sie, dass sich gesunde Spermien nur in einer kühlen Umgebung ausreifen? Folgerichtig sollte Mann spätestens in den Abendstunden die enge Unterhose gegen eine bequeme Boxershorts tauschen. Denn immer dann, wenn die Geschlechtsteile zu sehr eingeengt werden, leidet die Fruchtbarkeit des Mannes.

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Schlafen ohne Schlafanzug vertreibt Bakterien

So komisch es klingen mag, aber auch Achseln, Füße und Intimbereich brauchen mal Durchzug. Auch sie müssen mal „an die Luft“. Denn durch Unterwäsche oder gar Schlafanzüge haben es beispielsweise Pilze und Bakterien leichter, sich zu vermehren. Sie lieben ein feucht-warmes Klima, das sich – zu dick angezogen – schnell mal unter der Bettdecke bildet. Auf diesen Zusammenhang weist beispielsweise die niederländische Frauenärztin Alyssa Dweck hin. Vor allem Frauen mit zu engen Schlafanzug-Höschen, die mehrere Tage am Stück getragen werden, leiden unter Unterleibs-Infektionen.

Ohne Schlafanzug schläft man ruhiger

Eigentlich ist es sehr logisch, aber wer denkt schon über so etwas nach: Wer nackt schläft, schläft ruhiger – weil kein Schlafanzug und kein Nachthemd zwicken oder sich gar um den Körper wickeln kann, wenn wir uns herumwälzen. Vor allem sehr aktive Schläfer, die sich jede Nacht in ihrem Bett mehrfach hin und her bewegen, können vom Nacktschlaf zusätzlich profitieren.

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