Wer mit Baby im Bauch schwimmen war, schlüpft danach lieber gleich aus dem nassen Bikini oder Badeanzug in trockene Kleidung. Foto: imago images/Westend61

Der Sommer nimmt an Fahrt auf. Am Wochenende soll wieder die 30-Grad-Marke geknackt werden. Viele zieht es zur Abkühlung ins Wasser. Doch vor allem Schwangere sollten hierbei vorsichtig sein. 

Denn nasse dauerhafte Kälte erhöhe die Gefahr von Harnwegsinfekten – und von denen sei bekannt, dass sie das Risiko für einen vorzeitigen Blasensprung, vorzeitige Wehen und eine Frühgeburt erhöhen, erklärt der Berufsverband der Frauenärzte. 

Hier lesen Sie: Viel trinken, eincremen, ab in den Schatten: Mit diesen Tipps überstehen Sie die Schwitze-Hitze >>

Wer also mit Baby im Bauch im See, Freibad oder Meer war, schlüpft danach lieber gleich aus dem nassen Bikini oder Badeanzug in trockene Kleidung.

Das Problem sind dabei weniger die Keime anderer Menschen, so der Fachverband: Meist würden Harnwegsinfekte durch eigene Darmkeime ausgelöst. Die verteilten sich in geringer Zahl in der Intimregion und stiegen durch die Harnröhre in die Blase auf, wenn die lokale Immunabwehr - durch Kälte zum Beispiel - vorübergehend außer Gefecht ist.