Kürbis und Apfel liefern im Herbst besondere Nährstoffe, die den Körper fit halten. www.imago-images.de/
imago images/Imaginechina-Tuchong

So bunt wie der Herbst sich in der Natur präsentiert geht es in dieser Jahreszeit auch in der Küche zu. Pilze, Kürbis, Rote Bete & Co. erstrahlen nicht nur auf dem Teller in besonderem Glanz. Vitaminreiche Obst- und Gemüsesorten stärken die Abwehrkräfte für die kältere Jahreszeit und bringen darüber hinaus einen weiteren positiven Effekt mit: Sie machen schlank. Der Kurier verrät die besten Schlankmacher für Ihren Körper!

Ob Elstar, Granny Smith oder Pink Lady: ein knackiger Apfel ist der ideale Snack für zwischendurch und eine nährstoffreiche Waffe gegen Heißhungerattacken. Der im Kernobst enthaltene Ballaststoff Pektin hält lange satt. Mit rund 55 Kilokalorien fällt der Apfel zudem nicht schwer ins Gewicht. Weiterer Vorteil: Die meisten Apfelsorten sind im September erntereif. Wer einen Baum im Garten stehen hat, kann sich das runde Obst im Herbst selbst pflücken.

Keine Bowl, kein Smoothie und kein veganer Burger in dem nicht Rote Bete zu finden ist: Das dunkelrote Gemüse ist längst zum Trend in der Lebensmittelbranche geworden. Zurecht, denn die Rübe gilt als eine der wohltuendsten Gemüsesorten überhaupt: Vitamin C, Eiweiß, Kalium und Ballaststoffe versorgen den Körper nach einer Rote Bete-Mahlzeit. Zudem stehen nur rund 50 Kilokalorien zu Buche.

Kaum ein Gemüse ist vielfältiger einsetzbar als Rote Bete. Andrea Warnecke/dpa-tmn

Herbstzeit heißt Kohlzeit: Ob Blumenkohl, Rotkohl oder Weißkohl – das Erdgewächs bietet reichlich Abwechslung und hält fit. Ein weiterer Star aus dieser Reihe ist der Spitzkohl, eine hochwertige Variante des Weißkohls. Davon lässt sich so viel schlemmen wie möglich. In 100 Gramm der knackig-zarten Spitzkohlblätter stecken gerade mal rund 20 Kilokalorien. Wer seinen Darm auf Trab halten will, hat es hiermit leicht: Spitzkohl ist gut verdaulich.

Mit seinem saftigen Orange lässt der Kürbis keine Zweifel aufkommen, dass er im leuchtenden Herbst Saison hat. Wie man ihn auch zubereitet, ob als Ofenpommes, in Currys und Salaten oder in Suppen oder Pestos püriert: der runde Riese ist ein Schlankmacher. Rund 50 Kilokalorien entfallen auf 200 Gramm des Gemüses. Das Mineralstoffkonto füllt sich obendrein mit Eisen, Calcium, Kalium und Phosphor.

Die Pfunde purzeln ebenso mit Quitten. Das Kernobstgewächs, das im Oktober und November Hochkonjunktur hat, fördert die Gesundheit von Magen und Darm. Dafür verantwortlich ist der hohe Gehalt an Gerb- und Ballaststoffen. Rund 31 Kilokalorien pro Quitte machen es leicht, einen Kuchen, Gelee oder Salat aus dem gelbschimmernden Obst zu zaubern.

Das Fruchtfleisch der Birnenquitten ist etwas feiner und intensiver als das der Apfelquitten. imago stock&people via www.imago-images.de

Ein Klassiker im Herbst sind Pilze. Frische Pfifferlinge, Kräuterseitlinge oder Austernpilze: In der Saison ist Vielfalt trumpf. Generell haben Pilze kaum Kalorien oder Kohlenhydrate, dafür aber jede Menge B-Vitamine, Mineralstoffe, pflanzliches Eiweiß sowie Vitamin D. Zudem können Pilze nicht nur schlank machen, wenn man sie isst. Wer die kleinen Waldbewohner selbst erntet, verbrennt dabei zusätzlich die ein oder andere Kalorie.