Eine Frau putzt ihre Zähne. dpa/Christin Klose

Es gehört für die allermeisten genauso zum Tag wie Essen, Trinken und Schlafen: Das Zähneputzen. Mindestens zwei, anlassbezogen sogar dreimal am Tag schrubben wir unsere Zähne sauber, damit Essensreste nicht dafür sorgen, dass Zahnbelag entsteht, der wiederum die Entstehung von Karies begünstigen kann. Dazu benutzen in Deutschland die meisten Menschen eine Zahnbürste - entweder eine elektrische oder eine klassische – und dabei entsteht oft Routine. Dabei sollten Sie Ihre Zahnbürste regelmäßig wechseln.

So häufig sollten Sie Ihre Zahnbürste wechseln

Experten empfehlen einen Wechsel-Rhythmus von rund drei Monaten. Das soll sowohl für herkömmliche Zahnbürsten als auch für Aufsätze von elektrischen Modellen gelten. Doch es gibt so einige Gründe, die für einen früheren Austausch sprechen.

Einer ist laut Experten die schlichte Abnutzung der Zahnbürste. Wenn sie beispielsweise durch zu großen Druck beim Putzen sehr ausgefranst ist, sollte sie schon vor der Dreimonatsfrist ausgetauscht werden. Denn eine zu ausgefranste Zahnbürste kann unter Umständen auch nicht mehr alle Stellen von Zahnbelag befreien.

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Zahnbürsten sollten gut ausgewählt und regelmäßig gewechselt werden. Imago/Sabine Lutzmann

Auch nach Erkältungen, Grippe oder anderen Infektionen raten die Experten dazu, die Zahnbürste auszutauschen, um zu verhindern, dass sich auf den meist feuchten Borsten Bakterien und Viren nachhaltig festsetzen und vermehren können.

Grundsätzlich gilt aber bei der Zahnbürste, wie auch bei allen anderen Wegwerfartikeln, dass sie nicht unnötig früh ausgetauscht werden sollten. Das heißt auch: Lieber mit weniger Druck putzen, um die Zahnbürsten nicht schon vor der Dreimontasfrist in den Müll geben zu müssen. Schließlich ist der wachsende Plastikmüll ein großes Problem unserer Zeit.

So finden Sie die richtige Zahnbürste

Um sich beim Zähneputzen wohlzufühlen und nicht zu schnell zum Austausch der Zahnbürste zu neigen, ist die Wahl des richtigen Härtegrades der Borsten wichtig. Zahnärzte empfehlen grundsätzlich erst einmal zu einer mittelweichen Zahnbürste zu greifen. Bei Patienten mit freiliegenden Zahnhälsen und Zahnfleischproblemen könne aber auch eine weiche Bürste ratsam sein.

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Viele – aber nicht alle – Dentisten raten übrigens grundsätzlich eher von der Benutzung eines harten Bürstenkopfes ab, da sie Zahnfleisch und Zahnsubstanz zu sehr schädigen würden. Neben dem Härtegrad sei auch die Größe des Bürstenkopfes entscheidend. Mit einem kleinen Zahnbürstenkopf komme man laut den Experten besser an die hinteren Zähne.