Hustensaft muss nicht aus der Apotheke sein, es gibt bewährte Hausmittel, die bei Husten und Erkältung helfen. Imago/Panthermedia

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – langsam kommen wir wieder in die Erkältungszeit. Gegen den lästigen Husten sind Hausmittel sehr hilfreich. Was unsere Omas wussten und nutzten. Sie waren überzeugt davon, dass ihr selbstgemachter Hustensaft die beste Medizin ist. Mit Liebe zubereitet und ganz einfach.

Wir haben hier für Sie zwei bewährte Rezepte mit Zwiebeln, Rettich und Kräutern.

Rezept: Hausgemachter Hustensaft mit Zwiebel

Zwiebel, Salbei und Thymian wirken antibakteriell und helfen, den zähen Schleim zu lösen.

Für den Hustensaft mit Zwiebel braucht man:

  • 1 große Zwiebel
  • 1 TL getrockneter Salbei
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 100 g brauner Kandiszucker
  • ¼ l Wasser

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Und so wird der Hustensaft zubereitet: 

Die Zwiebel schälen und hacken. Zusammen mit den Kräutern und dem Kandiszucker in einen Topf geben. Das Wasser aufgießen und alles aufkochen. Köcheln lassen, bis sich der Kandis aufgelöst hat.

Das Ganze durch ein Sieb gießen und in eine dunkle, gut gesäuberte Glasflasche abfüllen und verschließen. Im Kühlschrank hält sich der Saft gut eine Woche.

Täglich 3-mal einen Teelöffel von dem Hustensaft nehmen.

Rezept: Hustensaft mit schwarzem Rettich

Der schwarze Rettich, auch Winterrettich genannt, ist etwas schärfer als der weiße Rettich. Es gibt ihn in länglicher oder runder Form. Er wirkt antibakteriell dank seiner Senfölverbindungen und hilft gut bei hartnäckigem Husten und Atemwegsinfektionen.

Für diesen hausgemachten Hustensaft braucht man nur einen Schwarzen Rettich und Honig oder Kandis. Und so geht’s:

Den oberen Deckel des Rettichs (Blattansatz) abschneiden. Mit einem Teelöffel den Rettich in der Mitte aushöhlen, etwa so viel, dass ein Drittel des Fleisches raus ist. Dieses Rettich-Fleisch klein schneiden.

Mit einer Stricknadel oder ähnlichem ein paar Löcher in den Boden des Rettichs bohren. Durch die Löcher tropft später der Sirup.

Den Hohlraum des Rettichs jetzt etwa bis zur Hälfte mit Kandis oder Honig füllen. Was Sie wählen, ist egal, Honig hat allerdings den Vorteil, dass auch er antibakterielle Wirkstoffe enthält.

Das übrige Rettich-Fleisch mit dem Kandis bzw. Honig vermengen. Den Deckel wieder auflegen und den Rettich auf ein Glas setzen.

Im hohlen Schwarzen Rettich entsteht zusammen mit Kandis oder Honig der Sirup gegen Husten, der durch die Öffnung in das Glas tropft. Imago/Panthermedia

Nach ein paar Stunden tropft der Hustensirup in das Glas – und kann auch gleich eingenommen werden.

Den Rettich-Hustensaft in eine saubere Flasche füllen, im Kühlschrank hält er eine Woche.

Täglich 3-mal einen Teelöffel von dem Hustensaft nehmen

Der Rettich-Hustensaft hilft auch bei Erkältung allgemein.

Wir wünschen gute Besserung!