Fledermäuse sollen der ursprüngliche Träger des Coronavirus sein. Foto: Landkreis Fulda/dpa/Klaus Bogon

Forscher der Weltgesundheitsorganisation und Chinas haben Fledermäuse als wahrscheinlichste Quelle des Coronavirus ausgemacht. Die Tier tragen ähnliche Viren in sich. Vermutlich wurden sie über andere Tiere - hier muss noch geforscht werden - auf den Menschen übertragen. In der chinesischen Großstadt Wuhan war es Ende 2019 zum ersten Ausbruch gekommen, das Virus ging aber vermutlich schon vorher um. 

Ein Laborunfall als Ursache sei „extrem unwahrscheinlich“, wie Peter Ben Embarek als Leiter des WHO-Teams zu entsprechenden Spekulationen sagte. Ob das Virus noch über Tiefkühlprodukte weiterverbreitet worden sein könnte, müsse noch genauer untersucht werden.

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Die internationalen Experten, die im Auftrag der WHO nach der Herkunft des Erregers suchen, waren vier Wochen in China. Nach zwei Woche in Quarantäne, in denen sie ihre Visite vorbereitet und intensiv per Video auch mit ihren chinesischen Kollegen konferiert hatten, besuchten sie in Wuhan mehrere Krankenhäuser, Institute, Labore und auch den Huanan-Markt, wo erste erfasste Infektionen mit dem Virus aufgetreten waren. Es gab in Wuhan aber auch Ansteckungen, die nicht mit diesem Markt in Zusammenhang gebracht werden konnten.

Die Ermittlungen folgten erst nach langem Tauziehen mit der chinesischen Seite. Die Suche nach der Herkunft des Erregers gilt als politisch heikel, da China befürchtet, als Schuldiger für die Pandemie angeprangert zu werden.