Die Kartellwächter beklagen riesige Preisschwankungen an den Tankstellen (Symbolbild). Foto: Imago/Michael Taeger

Enorme Preisschwankungen innerhalb eines Tages und innerhalb derselben Region beklagt das Bundeskartellamt in einem gerade veröffentlichten Bericht zur Markttransparenz für Kraftstoffe. Preisunterschiede von 20 Cent und mehr innerhalb derselben Stadt seien inzwischen üblich. An Autobahnen wird sogar 25 Cent mehr für den Liter Sprit kassiert, so das Bundeskartellamt. Am tiefsten greifen die Tankstellen in die Taschen der Kraftfahrer im morgendlichen Berufsverkehr, nämlich zwischen fünf und acht Uhr. 

Sparen lässt sich hingegen am Abend. In der Zeit zwischen 18 und 22 Uhr seien die Preise deutlich günstiger, heißt es. Die Behörde rät dazu, Handy-Apps zu nutzen, um der Abzocke zu entgehen. Die Kartellwächter sehen in ihrem Bericht auch kein Ende der Benzin-Abzocke: „Günstige Tankstellen blieben zumeist relativ günstig, teure blieben teuer“, heißt es.