Eine LED-Lichterkette hängt an einem Fenster.  Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn/dpa

Verschönern Sie auch Ihren Christbaum mit Lichterketten? Oder dekorieren Sie vielleicht Ihr Wohnzimmer oder den Balkon damit? Achtung: Mit dauernd brennenden Lichterketten steigen die Stromkosten. Das kann unter Umständen richtig ins Geld gehen.

Lesen Sie auch:  Rekord-Preise: Drei Tipps, wie Sie beim Strom sparen >>

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft empfiehlt die Verwendung von LED-Lichterketten. Diese seien rund zehn Mal effizienter als herkömmliche Lichterketten mit kleinen Glühlampen.

Die Experten rechnen vor: Brennt die Lichterkette zwei Monate lang jeden Tag acht Stunden, verbraucht die Glühbirnen-Lichterkette 16,6 Kilowattstunden. Dafür müsste man - auf Grundlage eines durchschnittlichen Strompreises von rund 28 Cent pro Kilowattstunde - 4,65 Euro bezahlen. Die LED-Lichterkette hingegen benötigt im gleichen Zeitraum nur 1,7 Kilowattstunden, die Stromkosten liegen dann bei 0,48 Euro.

Lesen Sie auch: Sparen ohne Verzicht: So bleibt ganz einfach viel mehr Geld übrig! >>

Auch zur Stromersparnis haben die Experten ein Rechenbeispiel: Verwendet man anstatt herkömmlicher Lämpchen LED, könnte man im gleichen Zeitraum 15 Mittagessen für vier Personen auf einem Elektroherd kochen, mehr als sieben Stunden mit einem Dampfbügeleisen bügeln oder sich an jedem Abend drei Stunden auf einem 55-Zoll-LED-Fernseher etwas anschauen.