Lebensmittel liegen in einem Einkaufswagen in einem Supermarkt. Einkäufe sind deutlich teurer geworden. 
Lebensmittel liegen in einem Einkaufswagen in einem Supermarkt. Einkäufe sind deutlich teurer geworden.  Fabian Sommer/dpa

Eine Studie aus den östlichen Bundesländern befragte Menschen zu ihrem Einkaufsverhalten: Fast alle kaufen seit Beginn des russischen Angriffskriegs anders ein. Das ergab die diesjährige Mitteldeutsche Markenstudie, die am Donnerstag in Leipzig vorgestellt wurde.

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90 Prozent der Befragten in den drei Ländern gaben an, dass sich ihr Kaufverhalten verändert hat, fast zwei Drittel hätten das Gefühl, dass alles teurer geworden sei. Im Vorjahr hatten 61 Prozent der Befragten angegeben, dass sich ihr Konsumverhalten durch die Corona-Krise verändert habe.

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Weniger wegwerfen, wenig Besonderes 

„Es beginnt damit, dass man sich weniger besondere Lebensmittel gönnt. Es wird aber auch weniger weggeworfen, stärker auf regionale Marken ausgewichen oder insgesamt weniger eingekauft“, betonte Sören Schiller, Geschäftsführer des Erfurter Instituts für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK). Laut Studie geben die Menschen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt durchschnittlich 47 Euro pro Kopf und Woche für Lebensmittel aus, bundesweit sind es 49 Euro. Jeder fünfte Verbraucher führt ein Haushaltsbuch.

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47 Euro pro Woche pro Person für Lebensmittel

Die MDR Media GmbH und das IMK befragten für die repräsentative Studie 5000 Verbraucherinnen und Verbraucher in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie 1000 im gesamten Bundesgebiet.

Wer beim Einkauf ein paar Hinweise berücksichtigt, kann sparen: Eigenmarkenkaufen, saisonales Obst und Gemüse wählen, Sonderangebote oder Produkte mit kurzer Haltbarkeit wählen. Einen Wochenplan aufstellen, weniger wegwerfen. Günstige Lebensmittel sind oft ganz unten oder ganz oben im Regal platziert. Kaufen Sie außerdem nie hungrig ein, halten sie sich an den Einkaufszettel. Statt des Einkaufswagens nehmen sie lieber den Korb. Fertigprodukte sind ungesund und teuer, kochen Sie lieber vor und machen es selber.