Das Büro am heimischen Tisch soll sich im Corona-Jahr 2020 auch steuerlich geltend machen lassen.
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Die Arbeit zu Hause ist für viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie gelebte Realität. Kosten für das Homeoffice konnten in der Regel dafür nicht geltend gemacht werden. Eine Homeoffice-Pauschale soll das nun ändern.

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Die Pauschale sollen all jene geltend machen können, die aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen am provisorischen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden arbeiten. In den Jahren 2020 und 2021 können sie 5 Euro pro Tag – maximal 600 Euro pro Jahr – pauschal von der Steuer absetzen, wenn sie an diesem Tag nicht im Büro gearbeitet haben. Bundestag und Bundesrat müssen über das Gesetz noch abstimmen.

Um das auch gegenüber dem Finanzamt nachweisen zu können, ist es hilfreich, eine Bestätigung vom Arbeitgeber zu haben, erklärt Uwe Rauhöft vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) in Berlin. Das gilt besonders in den Fällen, in denen Beschäftigte mal im Büro und mal von zu Hause aus gearbeitet haben.