Sparzinsen steigen derzeit auf breiter Front.
Sparzinsen steigen derzeit auf breiter Front. Daniel Karmann/dpa

Wer hat das nicht auf seiner Liste mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr zustehen: Geld sparen! In Zeiten, in denen die Inflation das Gehalt verschlingt, das Haben droht nicht mehr fürs Brauchen zu reichen, drehen viele Menschen jeden Euro zweimal um, bevor er ausgegeben wird. Die gute Nachricht ist: Geld lässt sich nicht nur beim Einkaufen sparen. Wir haben fünf Finanzvorsätze für Sie, die Tausende Euro sparen können. In unserer Beispielrechnung sind demnach bis zu 1965 Euro Ersparnis drin. Da kann der nächste Urlaub kommen. Oder eben die Rechnung für die Heizkostennachzahlung.

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Finanzvorsatz 1: Teuren Dispo ablösen spart 210 Euro

Sie sind immer und immer wieder im Dispo? Nicht mit 10 oder 20 Euro. Nicht für wenige Tage am Ende des Monats. Sondern so tief, dass das Gehalt nicht ausreicht, um die Schulden auf dem Girokonto auszugleichen. Dann lohnt es sich, den teuren Dispokredit durch einen günstigeren Ratenkredit abzulösen, raten die Finanz-Experten der Online-Vergleichsportals Check 24.

Bankkunden, die in den vergangenen Monaten einen Dispo in Höhe von 3000 Euro über 36 Monate mit einem Ratenkredit ablösten, zahlten demnach im Schnitt 5,36 Prozent effektiven Jahreszins. Das bedeutet, Sie können 210 Euro gegenüber dem durchschnittlichen Dispokredit mit 9,89 Prozent effektiven Jahreszins sparen.

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Finanzvorsatz 2: Kostenloses Girokonto nutzen spart 83 Euro

Viele Banken verlangen Kontoführungsgebühren für das Girokonto. Ihre auch? Es gibt Banken, insbesondere Direktbanken, die kostenlose Girokonten anbieten. Wechseln Sie aus einem kostenpflichtigen Girokonto in ein kostenloses, sparen Sie knapp 83 Euro im Jahr.

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Der dramatische Anstieg der Lebensmittelpreise zwingt viele Deutsche zu sparen.
Der dramatische Anstieg der Lebensmittelpreise zwingt viele Deutsche zu sparen. Federico Gambarini/dpa

Finanzvorsatz 3: Kostenlose Kreditkarte abschließen spart rund 200 Euro

Die Preisspanne bei Kreditkarten ist groß: Im günstigsten Fall zahlen Kunden nichts, bei teuren Anbietern werden hingegen mehr als 100 Euro Jahresgebühr fällig. Das ist ein Ergebnis einer Untersuchung von 33 Kreditkarten der Stiftung Warentest. Doch nicht nur auf die Kontoführungsgebühr sollten Verbraucher bei der Kreditkarte achten.

Zum Teil lassen sich Gebühren für das Geldabheben und Bezahlen im In- und Ausland sparen. Eine Auswertung von Check 24 zeigt, dass durchschnittliche Kosten bei einer Reise im Ausland in Höhe von 48 Euro für Alleinreisende und sogar 65 Euro für Familien anfallen.

Einige Banken verzichten komplett auf Gebühren für das Geldabheben sowohl im In- als auch im Ausland. Welche Karte wirklich die günstigste ist, hängt also von den persönlichen Zahlungsgewohnheiten ab. Darum lohnt sich der Vergleich.

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Finanzvorsatz 4: Tagesgeld nutzen bringt 377 Euro

Sie haben ein bisschen Geld auf der hohen Kante? Gut so! Sie lassen die Ersparnis auf dem Girokonto, damit sie schnell verfügbar ist, wenn etwa die Waschmaschine plötzlich den Geist aufgibt? Gar nicht gut! Lassen Verbraucher ihr Geld auf einem nicht verzinsten Girokonto liegen, verliert es langfristig an Wert.

Ein Beispiel: Legen Sie 30.000 Euro zum Beispiel auf einem Tagesgeldkonto mit 1,25 Prozent Zinsen an, erzielen Sie eine jährliche Rendite von 377 Euro und verfügen trotzdem täglich über das Geld.

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Finanzvorsatz 5: Festgeld nutzen, um Geld mittelfristig anzulegen – 1104 Euro Zinsen pro Jahr kassieren

Die Zinsen sind derzeit besser als in den vergangenen Jahren. Überlegen Sie sich also gut, ob Sie auf Ihr Erspartes vielleicht mittelfristig verzichten können und es für einen gewissen Zeitraum anlegen können. Denn auf Festgeldkonten gibt es beispielsweise bis zu 3,53 Prozent Zinsen. Bei einer Anlagesumme in Höhe von 30.000 Euro liegt der Zinsertrag nach dreijähriger Laufzeit bei 3312 Euro, das sind immerhin 1104 Euro Gewinn im Jahr.