Ein Großteil des Einkommens wird von den monatlichen Fixkosten aufgefressen. Unterziehen Sie ihre Verträge einem Check und sparen sie aufs Jahr gerechnet einige Hundert Euro. Foto: dpa/Christin Klose

Spätestes mit einem Blick auf die Auswertung des Haushaltsbuches wird klar: Kaum ist der Lohn auf dem Konto, ist ein Großteil davon auch schon wieder weg. Miete, Nebenkosten, Versicherungen und Telefonverträge verschlingen monatlich große Summen. Verhindern kann man das nicht, aber verringern. Wichtig ist: Behalten Sie den Überblick über ihre Fixkosten und setzen Sie da an, wo es sich wirklich lohnt, genau hinzuschauen. Ein Überblick:

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Telefonverträge rechtzeitig kündigen

Vor allem beim Handy gilt: Verträge werden immer billiger, es gibt mehr Leistung für weniger Geld. Vorausgesetzt, sie sitzen nicht auf einem Uraltvertrag. Während es sich bei der Miete deutlich rechnet, nicht alle zwei Jahre umzuziehen, ist bei Telefonanbietern (betrifft auch das Festnetz und Internet) das Gegenteil der Fall. Überschreitet man die Mindestlaufzeit, ohne den Vertrag zu kündigen, verlängert er sich automatisch zu meist deutlich unattraktiveren Konditionen. Deshalb ist eins wichtig: Kündigen Sie ihre Verträge immer rechtzeitig, am besten direkt nach dem Abschluss des Vertrages zum Ende der Laufzeit. Oder speichern Sie sich eine Erinnerung im Handy ein, um die Frist nicht zu verpassen. Wollen Sie trotzdem bei Ihrem Anbieter bleiben, bekommen Sie meist rechtzeitig vor Vertragsende ein lukratives „Bleiben Sie uns treu“-Angebot.

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Strom konsequent jährlich wechseln

Stromanbieter-Hopping ist ein beliebtes Hobby unter Schnäppchenjägern. Generell gilt: Der Weg weg vom Grundversorger ist immer sinnvoll und spart mitunter mehrere Hundert Euro. Weil zum einen die tatsächlichen Kosten pro Kilowattstunde geringer ausfallen und zum anderen meist bei Aktionen Bonusrabatte gewährt werden. Letzteres ist auch die Idee hinter dem jährlichen Wechsel. Viele Stromanbieter locken mit einem Neukundenbonus und einer Preisbindung für sechs oder zwölf Monate. Erlischt diese, wechselt man zum nächsten Anbieter und sackt den nächsten Neukundenbonus ein.

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Kfz-Versicherung günstig gestalten

Wer seine Kfz-Versicherung jährlich zahlt, spart zwischen 5 und 10 Prozent. Wer eine Selbstbeteiligung einplant (z. B. 300 Euro bei der Vollkasko und 150 Euro bei der Teilkasko), senkt die Versicherungsprämie um rund 25 Prozent. Wer seine Kilometerzahl realistisch schätzt, zahlt bis zu einem Drittel weniger. Richtig teuer werden viele verschiedene Fahrer, vor allem dann, wenn sie unter 25 Jahre alt sind. Dann zahlt man bis zu 40 Prozent mehr. Am wichtigsten ist jedoch: Achten Sie schon bei der Auswahl eines neuen Fahrzeuges auf die Typenklasse. Wer einen Golf aussucht, wird um einiges mehr zahlen als für vergleichbar große Wagen einer anderen Marke.

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Abspecken: Versicherungen, die nicht nötig sind

Der Optiker hat Ihnen die Versicherung für Ihre neue Brille ans Herz gelegt, und auch der Handyverkäufer klang so glaubwürdig, als er ihr neues Smartphone versichert hat. Überdenken Sie solche Verträge und kündigen Sie sie gegebenenfalls. Klar, Haftpflicht- und Hausratversicherung sind gewissermaßen Pflicht, einige individuell passende Versicherungen ergeben ebenfalls Sinn. Verzichtet werden kann auf Policen, die nur kleinere Schäden absichern, rät die Verbraucherzentrale. Wie eben an der Brille, dem Handy oder auch einem Reisekoffer, dem Fahrrad, dem Glastisch oder einem Laptop.

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Das beste Girokonto finden

Haben Sie Ihr Girokonto bei der für Sie günstigsten Bank? Nicht nur die Frage, ob das Konto kostenlos ist, sollte dabei bedacht werden. Vor allem ein Blick auf die Höhe der Dispozinsen ist sinnvoll. Für Überweisungen sollten keine Gebühren entstehen. Ein Geldautomat oder die Filiale in der Nähe sind weitere wichtige Kriterien. Mitunter spart also der, der eine geringe Pauschale monatlich für sein Konto zahlt, aber bessere Bedingungen dafür bekommt, mehr als derjenige, der sich mit einem kostenlosen Girokonto als Sparfuchs wähnt.

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