Bei der Abrechnung mit Giro- und Kreditkarten gibt es bundesweit Probleme. dpa/Franziska Gabbert

Seit Beginn der Pandemie ist die Zahlung mit Kredit- und Girokarte oder Handy beliebt geworden. Oftmals klappt es problemlos, doch immer wieder kommt es zu Problemen mit bestimmten Karten oder Geräten. Doch am Mittwoch standen Tausende vor Kassen in Geschäften und Restaurants und konnten ihre Rechnung nicht bezahlen. Grund war eine großflächige Störung, von der gleich mehrere Finanzdienstleister betroffen waren. Die Probleme gehen auf einen bestimmten Terminal-Typ zurück, der häufig eingesetzt wird..

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Einfach die Bezahlkarte ans Gerät halten und fertig - schön wäre es! Nur leider ist die Zahlung per Giro- oder Kreditkarte in ganz Deutschland nach Angaben von Zahlungsdienstleistern und Banken seit Dienstagabend teilweise gestört.

Bundesweite Störung bei Zahlung mit Giro- oder Kreditkarte

„Wir verzeichnen, wie auch andere Netzbetreiber, aktuell bundesweit erhebliche Einschränkungen bei der Verarbeitung von Transaktionen bei Kartenzahlungsterminals des Typs H5000 des Herstellers Verifone“, teilte der Zahlungsdienstleister Payone mit. Ursache sei den ersten Erkenntnissen nach eine Störung innerhalb bestimmter Versionen der von dem US-Hersteller bereitgestellten Software.

Der Bundesverband deutscher Banken stellte stellvertretend für die Deutsche Kreditwirtschaft klar, dass die betreffenden Terminals zwar komplett für alle Zahlungsarten ausfallen, der entsprechende Typ jedoch nur einen geringen Anteil an allen in Deutschland eingesetzten Geräten ausmache. „Netzbetreiber und technische Dienstleister arbeiten intensiv an einer Fehlerbehebung“, hieß es weiter.

Störung bei Karten-Terminal: Händler sollen keinen Neustart machen

Auch der Finanzdienstleister Concardis bestätigte das Problem mit dem Terminal-Typ. Ein Sprecher des Unternehmens machte jedoch deutlich, dass betroffene Händler keinen eigenen Neustart der Geräte vornehmen sollten. Auch sollten die Geräte weiterhin an Strom und Netzwerk angeschlossen bleiben. Nur so könne der Hersteller das Problem lösen.

Payone und Concardis gaben ebenfalls an, dass sie mit Verifone in Kontakt stünden und an einer Behebung des Problems arbeiteten.