Mehrere 100 Euro lassen sich durch ganz simple Tricks sparen.
Mehrere 100 Euro lassen sich durch ganz simple Tricks sparen. Patrick Pleul/dpa

979 Euro mehr im Portemonnaie – wie klingt das für Sie? Verlockend! Wir verraten Ihnen jetzt, dass Sie dafür nicht einmal viel tun müssen. Denn schon ein paar kleine Tricks und Kniffe im Alltag sorgen dafür, dass Sie mächtig viel Geld sparen. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hat aufgelistet, wofür wir alles Geld zum Fenster rausschmeißen. Wir zeigen Ihnen das Sparpotenzial auf.

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20 Euro sparen mit dem passenden Deckel

Zu jedem Topf gibt es den passenden Deckel. Das gilt nicht nur in der Liebe, sondern vor allem in der Küche. Und diesen Deckel sollten Sie beim Kochen unbedingt nutzen. Denn der Deckel in der richtigen Größe für den Topf und noch dazu die Wahl einer Herdplatte, die nicht größer ist als der Topf, spart unglaubliche 50 Prozent Energie. Laut co2online macht das mindestens 20 Euro im Jahr aus.

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185 Euro für die Gefriertruhe sparen

Hand aufs Herz: Steht bei Ihnen im Keller auch eine große, alte Gefriertruhe, die das ganze Jahr über läuft, aber eigentlich doch kaum genutzt wird? Damit sind Sie nicht allein. Aber brauchen Sie sich wirklich? Oder ist sie vielleicht entbehrlich? Meist sind diese Geräte einfach völlig überdimensioniert und noch dazu technisch total in die Jahre gekommen. Wenn es geht: Weg damit! Das spart Ihnen 185 Euro im Jahr.

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55 Euro sparen dank der Wäscheleine

Der Wäschetrockner mag praktisch sein – aber er ist auch richtig teuer. Es ist immer energiesparender, die Wäsche auf einem Wäscheständer, einer Wäscheleine oder einer Wäschespinne statt im Trockner zu trocknen. Satte 55 Euro im Jahr lassen sich hier ganz einfach sparen.

71 Euro sparen beim Duschen statt Baden

Sie lieben es zu baden? Wenn Sie diese Fakten hören, werden Sie es sich künftig zweimal überlegen, ob Sie sich ein Vollbad einlassen. Denn: Wer täglich badet statt zu duschen, verschwendet 71 Euro im Jahr. 71 Euro, die sich einsparen lassen, wenn man vom Baden auf das Duschen umsteigt. Noch besser: An einigen Tagen reicht vielleicht auch Katzenwäsche – tägliches Duschen ist eh nicht gut für die Haut.

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18 Euro sparen beim Computer

Arbeiten Sie an einem Desktop-PC? Dann kann der Umstieg auf einen Laptop bares Geld sparen. Ein Multimedia-PC verbraucht im normalen Betrieb 75 Watt und mehr, ein Laptop mit vergleichbarer Ausstattung und Leistung kommt hingegen mit nur 30 Watt aus. Wer umsteigt, spart 18 Euro im Jahr.

Wer am Laptop statt am Desktop-PC arbeitet, spart bares Geld.
Wer am Laptop statt am Desktop-PC arbeitet, spart bares Geld. epd/Yvonne Seidel

37 Euro sparen beim Warmwasser

Wer einen Untertischspeicher oder elektronischen Durchlauferhitzer hat, kann die Wassertemperatur bedarfsgerecht einstellen. Regeln Verbraucher die Grundtemperatur des Warmwassers herunter, können sie rund 37 Euro im Jahr sparen.

Was erst mal nach einem Komfortverlust beim Waschen, Duschen und Baden klingt, ist es nicht. Denn nur weil man die Grundtemperatur herunterregelt, wäscht man sich nicht gleich kalt. Angenehm warmes Bade- und Duschwasser hat in der Regel nur rund 40 Grad.

Co2online rät daher in Bad und Küche zu einer Einstellung auf 60 Grad. Das reiche für warmes Wasser vollkommen aus, kann aber gut zehn Prozent Stromkosten-Ersparnis für solche Geräte bedeuten. Weniger als 60 Grad sollten es aber nicht sein. Erst diese Temperatur lässt gesundheitsgefährdende Bakterien, die Legionellen, absterben.

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250 Euro sparen dank Sparduschkopf

Warmes Wasser kostet richtig viel Energie. Also sollten wir prinzipiell eines tun: weniger warmes Wasser verbrauchen. Für die Dusche oder Badewanne helfen günstige Sparduschköpfe, für Wasserhähne sogenannte Perlatoren. Diese Durchflussbegrenzer sind bereits für wenige Euro im Baumarkt erhältlich. Sie mischen Luft in den Wasserstrahl, sodass effektiv weniger Wasser pro Minute aus Hahn oder Duschkopf läuft, ohne dass der Strahl schwächer wird, erklärt co2online. Der Clou: Sie sparen satte 250 Euro im Jahr.

115 Euro sparen dank Abschalten

Stand-by-Modus reicht doch? Falsch! Schalten Sie elektrische Geräte unbedingt ganz aus. Sie könnten durchschnittlich rund 115 Euro Stromkosten sparen, wenn Sie elektrische Geräte richtig ausschalten, statt sie nur in den Ruhemodus zu versetzen.

150 Euro sparen mit dem richtigen Licht

Seit 2012 dürfen in der EU keine Glühlampen mehr verkauft werden. Wer allerdings noch einen Vorrat hat und glaubt, damit günstig zu fahren, weil er nicht neu kaufen muss, der irrt gewaltig. Ersetzen Sie alte Glüh- und auch Halogenlampen durch LED. Sie verbrauchen sogar noch weniger Energie als Energiesparlampen.

Die Anschaffungskosten einer LED-Birne (ca. 3 Euro) zum Ersatz einer 60 Watt Glühbirne haben sich schon nach gut einem Monat amortisiert, im Jahr sparen Sie pro solch einer Lichtquelle fast 25 Euro (ca. 5,5 Stunden Leuchtdauer täglich angenommen). Das macht bei nur sechs Lampen schon 150 Euro mehr im Portemonnaie aus.

Mehrere 100 Euro lassen sich sparen, wenn man zu Hause konsequent auf LED-Licht setzt.
Mehrere 100 Euro lassen sich sparen, wenn man zu Hause konsequent auf LED-Licht setzt. imago/Müller-Stauffenberg

78 Euro beim Kühl- und Gefrierschrank sparen

Hätten Sie gewusst, dass Ihr Kühlschrank vermutlich rund ein Viertel Ihres Stromverbrauches ausmacht? Klar, dass es hier ein großes Einsparpotenzial gibt. Ein modernes Gerät der besten Energieeffizienzklasse verbraucht im Vergleich zu seinen älteren Kollegen bis zu 50 Prozent weniger Strom. Rund 70 Euro lassen sich hier laut co2online locker sparen. Auch wichtig: Tauen Sie den Gefrierschrank ab, wenn die Eiskruste dicker als fünf Millimeter ist. Dann läuft das Gerät wieder effizienter und spart weitere 8 Euro.