Der VfL war im Achtelfinal-Rückspiel in Kiew gegen Donezk chancenlos.   Foto:  Imago Images

Raus und wieder rein! Der VfL Wolfsburg scheitert im Achtelfinale der Europa League sang- und klanglos, verliert das Rückspiel gegen Schachtjor Donezk in Kiew mit 0:3 (Hinspiel 1:2). Weil die Wölfe sich in der abgelaufen Saison Platz sieben in der Liga sicherten, ruft bereits im September die Quali zur neuen Gruppenphase.

„Wir wissen jetzt, wie geil die Europa League ist“, freut sich Torhüter Koen auf die neue Saison. Corona und die lange Unterbrechung machten es möglich, dass der VfL bereits weiß, dass er nächste Saison wieder dabei ist.

Dann will Trainer Oliver Glasner für mehr Furore sorgen: „Diesmal waren wir in den entscheidenden Momenten noch nicht reif genug. Aber jetzt soll unser nächster Entwicklungsschritt kommen.“

Der ist auch bitter nötig. Gegen den Uefa-Pokal-Sieger von 2009 war die Offensive der Wölfe harmlos, die Defensive wackelig. Besonders der zu Union gewechselte Innenverteidiger Robin Knoche wurde vermisst. Ex-Herthaner Anthony Brooks erlebte einen gebrauchten Abend, wackelte immer wieder und flog nur drei Minuten nach dem 0:1 (67.) vom Platz. Donezk nutzte die Überzahl eiskalt, traf in der Nachspielzeit noch zweimal (90.+1/90.+3).