Wolfsburg Bartosz Bialek wischt sich mit dem Trikot die Tränen aus dem Gesicht. Das brutale 1:2 in Athen zerstört die Euro-Träume.  Foto: AP

Bundesligist VfL Wolfsburg ist raus aus der Europa League. Und bitterer ging es nicht. Der K.o.-Schlag im Qualifikationsspiel bei AEK Athen in Griechenland in der vierten Minute der Nachspielzeit. Da traf der iranische Stürmer Karim Ansarifard zum 2:1 (0:1) für AEK.

Sportdirektor Marcel Schäfer konnte es kaum fassen: „Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir hatten immer betont, dass es unser Ziel ist, europäisch zu spielen. Das haben wir nicht geschafft, und das ist schwierig, in Worte zu fassen.“

Das Wie des Scheiterns ist das das Gemeine. Trainer Oliver Glasner: „Es ist unglaublich bitter, wenn man mit der letzten Aktion das 1:2 bekommt. Wir wollten unbedingt in der regulären Spielzeit die Partie gewinnen und sind dann ausgekontert worden.“

Doch beim VfL war die Fallhöhe besonders groß. Die Niedersachsen verspielten erst am letzten Spieltag der vergangenen Bundesliga-Saison den sechsten Tabellenplatz und damit eine direkte Qualifikation für die Europa League. Sich international präsentieren zu können, ist dem Mutterkonzern Volkswagen im Fußball sehr wichtig.