Seit Sommer wollte Cristiano Ronaldo von ManU weg, jetzt hat sich der Klub vom nörgelnden Superstar getrennt.
Seit Sommer wollte Cristiano Ronaldo von ManU weg, jetzt hat sich der Klub vom nörgelnden Superstar getrennt. dpa/Rickett

Jetzt hat er es geschafft! Superstar Cristiano Ronaldo (37) hat sich von Manchester United weggepöbelt. Nach Ronaldos Interview mit Generalkritik an ManU, bevor er mit Portugal zur WM nach Katar fuhr, hat der englische Klub jetzt reagiert. ManU hat sich von Ronaldo getrennt.

Jetzt ist der portugiesische Megastar vereinslos. Kein Klub, der ihn haben will, muss noch eine Ablöse zahlen. Die Trennung hatte sich in den vergangenen Tagen angebahnt, jetzt ist sie vollzogen. Der englische Rekordmeister bestätigte am Dienstagabend in einer knappen Mitteilung den Abschied des 37-jährigen Portugiesen.

Ronaldo verabschiedet sich mit Liebesschwur an ManU-Fans

Die Entscheidung, die mit „sofortiger Wirkung“ in Kraft tritt, sei einvernehmlich getroffen worden. Der Klub dankte Ronaldo für dessen „immensen Beitrag“ im Old Trafford mit insgesamt 145 Toren in 346 Einsätzen. Ronaldo selbst verabschiedete sich mit einer Botschaft an die Fans. „Ich liebe Manchester United und ich liebe die Fans, das wird sich niemals ändern“, wurde er vom Daily Mirror zitiert.

Ronaldo war im Sommer 2021 an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt, er konnte aber nicht an seine früheren Glanzzeiten anknüpfen und geriet zuletzt immer stärker ins Abseits. Bereits zwischen 2003 und 2009 hatte Ronaldo für die Red Devils gespielt und dort seine Weltkarriere gestartet.

Bei United will man sich nun darauf konzentrieren, „die Fortschritte der Mannschaft unter Erik ten Hag fortzusetzen und gemeinsam an den Erfolgen auf dem Spielfeld zu arbeiten“, wie in der Mitteilung zu lesen war. Ronaldo hatte vor dem Abflug zur WM in der Sendung „Piers Morgan Uncensored“ zur harschen Generalabrechnung mit United ausgeholt und war dadurch abseits des Rasens in die Schlagzeilen geraten. United soll daraufhin seine Anwälte eingeschaltet haben.

Portugal startet am Donnerstag in Gruppe H gegen Ghana (17.00 MEZ, ZDF und MagentaTV) ins Turnier. Weitere Gruppengegner sind Uruguay und Südkorea.

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