Spricht sich  für personelle Konsequenzen beim Deutschen Fußball-Bund aus: Herthas Kevin Prince Boateng. 
Spricht sich für personelle Konsequenzen beim Deutschen Fußball-Bund aus: Herthas Kevin Prince Boateng.  dpa/Stache

Der Mann sagt, was viele denken! Herthas Kevin-Prince Boateng (35) hat eine ganz klare Meinung zum deutschen WM-Aus. Damit es besser wird müssen ein paar Leute gehen. Boateng schrieb bei Sport1 knallhart: „Ein „Weiter so“ darf es beim DFB nach diesem Debakel nicht geben. Ich glaube sogar, dass ein leichtes personelles Erdbeben dem DFB guttun würde. Es würde den Verband wachrütteln.“

Boateng, der früher DFB-Junioren-Nationalspieler war, aber dann für Ghana antrat, scheut sich auch nicht Namen zu nennen: „Bundestrainer Hansi Flick, Manager Oliver Bierhoff, Präsident Bernd Neuendorf und die Spieler - alle müssen sich hinterfragen, alle haben Fehler gemacht.“

Für den gebürtigen Berliner muss alles auf den Tisch, besonders die Fans haben das verdient: „Der DFB muss den Menschen da draußen jetzt die Wahrheit erzählen und sie mit ins Boot holen. Die ehrliche Botschaft an die Basis muss sein: „Sorry, aber wir sind keine Top-Nation mehr, wir können nicht Weltmeister werden, wir sind von der Weltspitze meilenweit entfernt. Wir werden aber alles daransetzen, mit tiefgründigen Veränderungen wieder zurückzukommen.“

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Aber das wird nach Boateng länger dauern, für die Europameisterschaft 2024 im eigenen Land malt er eher ein düsteres Bild: „Einen Erfolg bei der Heim-EM 2024 sehe ich absolut nicht.“

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