Japans Junya Ito haut es von den Beinden. Durch das 0:1 gegen Costa Rica sind die Chancen des deutschen Teams wieder gestiegen.  
Japans Junya Ito haut es von den Beinden. Durch das 0:1 gegen Costa Rica sind die Chancen des deutschen Teams wieder gestiegen.   AFP/Anne-Christine Poujoulat

Es war das Resultat, auf das sie beim DFB gehofft hatten. Costa Rica sei Dank. Die Mittelamerikaner leisteten die erwünschte Schützenhilfe, bezwangen in einem  auf sehr dürftigem Niveau stattfindenden Kick Deutschland-Bezwinger Japan überraschend mit 1:0 (0:0). Nun haben die Jungs mit dem Adler vor der Brust kein Endspiel mehr an diesem Sonntagabend.

Damit muss die Elf von Hansi Flick vor dem Anpfiff des Spiels gegen Spanien (20 Uhr, ZDF) nicht einmal mehr den Rechenschieber rausholen, sondern weiß, dass ihnen zwei Siege aus den beiden letzten Gruppenspielen langen, um doch noch ins Achtelfinale einziehen zu können. 

Mit zwei Siegen kommt Deutschland weiter

Bei einem Remis gegen die Iberer ist auch noch alles drin. Costa Rica müsste im letzten Gruppenspiel bezwungen werden, Japan dürfte nicht gegen Spanien gewinnen. Allerdings bräuchten Joshua Kimmich & Co. dann einen Sieg mit zwei Toren Vorsprung gegen die Zentralamerikaner.

Selbst eine Niederlage wäre jetzt nicht mehr das Aus. Dann braucht es aber richtige Schützenhilfe von Spanien. Der Ex-Weltmeister müsste Japan bezwingen und Deutschland außerdem Costa Rica putzen. Allerdings gilt es dabei weiterhin, die Tordifferenz zu beachten. 

Alles klar? Aber Vorsicht, 2018 in Russland hätte den Deutschen auch ein Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea gereicht. Es kam bekanntlich anders ...

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