Kremer war immer eng verbunden mit Bayer Leverkusen. 1979 stieg er als Trainer mit der Werkeself auf.  Foto: Imago Images/Team2

Eine Bundeslegende der ersten Stunde ist tot! Willibert Kremer verstarb am Heiligabend nach schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren. Kremer spielte von 1964 bis 1966 für Hertha BSC. Als Trainer kehrte er noch mal in die Hauptstadt zurück und war von 1992 bis 1994 Coach bei Tennis Borussia.

Willibert Kremer (2.v.r.) 1966 im Hertha-Dress. Foto: Imago Images/Hartung

Die großen Erfolge feierte er bei anderen Klubs. Als Trainer erreichte er mit dem MSV 1975 das Pokalfinale und führte Bayer Leverkusen 1979 zum Bundesligaaufstieg. Der Werkself blieb er bis 2013 als Scout und Berater verbunden. Er galt als nettes Urgestein der Bundesliga und viele profitierten in ihrer Karriere von ihm.

Christoph Daum, bei Bayer von 1996 bis 2000 Cheftrainer, schrieb bei Instagram: „Willibert war mir in meiner Trainerzeit bei Bayer 04 Leverkusen ein wichtiger Ratgeber und liebenswerter Freund.“ Kremer hatte in den 70er Jahren den späteren Bayer-Manager Reiner Calmund als Jugendtrainer nach Leverkusen geholt. Calmund: „Er war nicht nur der erfolgreiche Aufstiegstrainer von Bayer Leverkusen. Er war vor allem auch ein wunderbarer Mensch.“

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