Sehe ich da schon das Endspiel in der Ferne? BFC-Trainer Christian Benbennek – ist zwar als vorausschauend bekannt, weiß aber um die hohe Hürde im Halbfinale gegen Altglienicke. Foto: Patrick Skrzipek

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Niemand weiß das besser als der BFC Dynamo, der in diesem Jahrzehnt gleich fünfmal die Trophäe im Landespokal in die Höhe strecken konnte. Doch vor dem erhofften sechsten Cup-Triumph haben die Fußball-Götter eine mächtig undankbare Aufgabe im Halbfinale vorgesehen. Die Weinrot-Weißen empfangen am Sonnabend im Jahnsportpark (16 Uhr) den Ligarivalen VSG Altglienicke in der Vorschlussrunde.

Die von Karsten Heine trainierten Südostberliner sind so etwas wie der Angstgegner der Weinrot-Weißen. Seit sie 2017 in die Regionalliga aufstiegen, kassierte Dynamo in sechs Partien fünf teils deftige Niederlagen und konnte nur einmal gewinnen. 

Diese Bilanz soll sich jetzt ändern. „Wir haben Respekt, glauben aber an unsere Stärke“, meint BFC-Coach Christian Benbennek, der die junge BFC-Elf in der abgebrochenen Saison auf einen sechsten Tabellenplatz geführt hat. Es wird die Feuerprobe für das neue Sturmduo der Hohenschönhauser. Rückkehrer Matthias Steinborn und der von der VSG ins Sportforum gewechselte Benjamin Förster könnten gleich ein Signal setzen für den Ligastart kommende Woche bei Chemie Leipzig.

Immerhin weiß man beim BFC noch vor dem Anpfiff, auf wen man im Finale treffen würde. Im anderen Paarkreuz spielen der Berliner SC und Viktoria ’89 den zweiten Endspielteilnehmer ab 13 Uhr aus.